Graz: 1. Mai - Tag der Arbeit

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Schön, aber hochgiftig: Maiglöckchen. In Frankreich werden sie am 1. Mai an geliebte Menschen verschenkt.
Foto: © Stadt Graz/Fischer
02 Mai 08:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Am 1. Mai steht der Wert der Arbeit und der Menschen, die sie verrichten, im Mittelpunkt

Heute, am 1. Mai 2026, genießen wir nicht nur einen arbeits- und schulfreien Tag, sondern auch einen Feiertag, der bedeutsam ist, wie es Bürgermeisterin Elke Kahr formuliert: „Am 1. Mai steht der Wert der Arbeit und der Menschen, die sie verrichten, im Mittelpunkt. Es ist nötiger denn je, für die Rechte der arbeitenden Menschen einzutreten - am 1. Mai und an den übrigen 364 Tagen im Jahr."

In Frankreich übrigens steht am 1. Mai ein Sträußchen Maiglöckchen (les muguets) allerorts im Mittelpunkt. Diese Tradition reicht bereits rund 500 Jahre zurück. Man verschenkt es, um sich gegenseitig Zuneigung zum Ausdruck zu bringen. Diese "porte-bonheur", Glücksbringer, werden einem geliebten Menschen geschenkt. An allen Ecken der Städte und Dörfer finden sich kleine Stände, an denen Maiglöckchen verkauft werden. Auch jene Personen, die an den "Tag der Arbeit"-Märschen teilnehmen, tragen die giftige Schönheit in ihrem Knopfloch.

Schönen 1. Mai!




Quelle: Stadt Graz



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