Tödlicher Silounfall in der Südoststeiermark - Ehepaar erstickte an Gärgasen

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01 Sep 07:08 2013 von S. C. Print This Article

Der 63-jährige Landwirt dürfte zuerst bewusstlos geworden sein. Seine Frau war dann bei dem Versuch, ihm zu helfen, erstickt. Nur die Tochter (31) konnte erfolgreich reanimiert werden

BEZIRK SÜDOSTSTEIERMARK. Ein tragischer Silounfall hat sich am Samstag in der Südoststeiermark ereignet. Ein 63-jähriger Landwirt und seine 54-jährige Frau erstickten an Gärgasen. Die 31-jährige Tochter des Ehepaares konnte reanimiert werden.

 


Das Ehepaar hatte auf seinem landwirtschaftlichen Anwesen in Pfarrsdorf im Bezirk Südoststeiermark Maismusarbeiten in einem zehn Meter hohen Silo durch. Der Silo war etwa bis zur Hälfte gefüllt.



Kurz nach 17.00 Uhr rief die 54-Jährige ihren Sohn (30) und ihre Tochter (31) an und teilte ihnen mit, dass der Vater im Sterben liege. Als Sohn und Tochter bei dem Anwesen ankamen, fanden sie die Eltern bewusstlos im Silo liegend. Bei dem Versuch, sie zu retten, verlor auch die Tochter das Bewusstsein. Der 30-Jährige konnte seine Eltern und seine Schwester nicht alleine bergen.



Erst nach Eintreffen eines Rotkreuzhelfers gelang es, die seitlichen Entnahmeöffnungen am Silo zu öffnen und die Bewusstlosen zu bergen. Zwei Notarztteams und weitere Rettungsteams begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen.


Die 31-Jährige konnte wiederbelebt werden wurde mit dem  Rettungshubschrauber in das LKH Graz geflogen. Für den 63-Jährigen und seine Frau kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt stellte Tod durch Ersticken an Gärgas fest. Das Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark war mit drei Personen vor Ort.



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