LH Pühringer verleiht "APP"er Austrian Awards

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21 Mär 14:44 2014 von Elisabeth Schwarzl Print This Article

Gesucht waren die besten Anwendungen und Konzepte für die Nutzung von Open-Government-Data des Landes OÖ - 87 Arbeiten wurden eingereicht

LINZ. In einem Festakt im Steinernen Saal des Linzer Landhauses ehrte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am Donnerstag die Gewinner des Wettbewerbs "APP"er Austrian Award.

Gesucht waren dabei die besten Anwendungen und Konzepte für die Nutzung von Open-Government-Data des Landes OÖ. Diese Daten sollen damit für möglichst viele Bürger zugänglich gemacht werden und ihnen größtmöglichen Nutzen bringen.
 
Open Government Data (OGD) bedeutet, dass von der Oö. Landesverwaltung gesammelte, nicht personenbezogene Daten veröffentlicht und kostenlos genutzt werden können. Aktuell sind bereits 117 OGD-Datensätze zu verschiedensten Themenbereichen auf data.ooe.gv.at – dem oberösterreichischen Datenportal – abrufbar.
 
"Das Land Oberösterreich nimmt Offenheit in Gesellschaft, Verwaltung und Politik sehr ernst und setzt daher auf eine offensive OGD-Strategie. Daten, die von der Landesverwaltung erhoben wurden und keine Personendaten enthalten, sollen einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Mit dem "APP"er Austrian Award haben wir die besten Instrumente zu ihrer Nutzung gesucht", erläuterte Landeshauptmann Pühringer die Intention des Wettbewerbs.
 
Eingereicht werden konnten Web-Anwendungen und mobile Applikationen (Apps) zur Nutzung von OGD-Daten oder Visualisierungsinstrumente zur übersichtlichen Darstellung von OGD-Daten und Datenzusammenhängen oder ausgereifte Konzepte für derartige Anwendungen.
 
Die Siegerprojekte
Insgesamt wurden zum "APP"er Austrian Award 87 Arbeiten eingereicht. Die Auswahl der Siegerprojekte erfolgte durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Johannes Kepler Universität Linz, der Fachhochschule Hagenberg, des Bundeskanzleramtes / Plattform Digitales Österreich und des Landes OÖ.
 
Preise wurden in drei Kategorien verliehen:

Kategorie "Konzepte" (Preis: ein iPad)
Sieger: Thomas Svitil mit der Einreichung "Geostar"
 
Kategorie "Visualisierung" (Preis: 2.000,- Euro)
Sieger: Alexander Ploberger mit der Einreichung "Gemeindeschulden pro Kopf"
 
Kategorie "Mobile Anwendungen und Applikationen"
1. Preis (3.000,- Euro): Christoph Linimayer mit der Einreichung
   "Baustellen OÖ"
2. Preis (1.500,- Euro): Felix Auer mit der Einreichung "BaseMapPlus
    OÖ"
3. Preis (750,- Euro): Markus Haug mit der Einreichung "OÖ-Info"
 
Zudem wurden in der Kategorie "Mobile Anwendungen und Applikationen" drei Sonderpreise (jeweils 500,- Euro) vergeben:
● Klaus Förster mit der Einreichung "Oberösterreichs Naturdenkmäler"
● Das Team rund um Martina Kremsmayr mit der Einreichung "RollRaus.at"
● Dominik Rampelt mit der Einreichung "Bevölkerung OÖ"
 
Ebenfalls ein Sonderpreis ging an die HTL 1 Goethestraße. Sie hatte zum "APP"er Austrian Award ein Projekt der 3. Jahrgänge an der Abteilung Grafik und Kommunikationsdesign gestartet und insgesamt 32 Projekte in der Kategorie "Konzepte" eingereicht. Dieses hervorragende Engagement wurde mit einem Tagesausflug in den Nationalpark Kalkalpen inklusive Anreise, Eintritt, Mittagessen und einer geführten Wanderung belohnt.

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