Kärntner Schulbaufonds: 17 Millionen Euro für Kärntens Klassenzimmer

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Foto: Kärnten / LPD / Symbolbild
24 Nov 16:00 2017 von Redaktion Salzburg Print This Article

LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Großprojekte zu Sanierung von Volks- und Neuen Mittelschulen einstimmig beschlossen - Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft.“

In der jüngsten Sitzung des Kuratoriums des Kärntner Schulbaufonds wurde der aktuelle Vorhabenstand für 2018 mit Förderungsbindungen in Höhe von rund 17 Millionen Euro einstimmig beschlossen. „Unsere Schulkinder und Lehrer müssen ideale Bedingungen vorfinden und da gehört es auch dazu, dass die Raumangebote und Baustrukturen passen“, betonten, heute, Donnerstag, Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig.

Gefördert werden 2018 unter anderem die Generalsanierungen der Volksschulen 6 West in Klagenfurt (4,67 Mio. Euro), Obermillstatt (2,41 Mio. Euro), Bad St. Leonhard (1,98 Mio. Euro) und Steinfeld (1,82 Mio. Euro), der Umbau der Volksschule Preitenegg (931.000 Euro), die Sanierung mit Integration des Kindergartens in die Volksschulen Ludmannsdorf (1,17 Mio. Euro) und Stall (760.000 Euro), die Adaptierung der Volksschulen Reifnitz (636.000 Euro) und Großkirchheim (821.000 Euro), der Umbau der Volksschule Mallnitz (302.000) und die Generalsanierung der Neuen Mittelschule Lind in Villach (4,64 Mio. Euro).

Die Aufgabe des Kärntner Schulbaufonds ist die Errichtung und Sanierung von Schulgebäuden für Volks- und Sonderschulen, Haupt- und Polytechnische Schulen, Berufs- und Musikschulen. „Das Land und die Gemeinden stellen dazu jährliche Fördermittel zur Verfügung“, erklärte Schaunig als Vorsitzende des Kärntner Schulbaufonds. Im Zentrum der strategischen Ausrichtung des Fonds stehen geänderte Rahmenbedingungen: Räumliche Anforderungen der neuen Pädagogik wie beispielsweise die Neue Mittelschule, ein steigender Bedarf im Bereich der vorschulischen Erziehung und Nachmittagsbetreuung sowie ein oftmals gegebener Schulraumüberhang erfordern Adaptionen. Über die Mittel des Schulbaufonds ist auch die Umsetzung des Schulstandorte-Konzepts garantiert. „Die Politik und die Gemeinden als Schulerhalter ziehen hier an einem Strang. Denn wir alle wissen, dass Investitionen in die Bildung Investitionen in die Zukunft sind“, betonte Kaiser.




Quelle: Land Kärnten



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