Freilassing: Drei Schleusungen in zwei Tagen

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Symbolbild Bundespolizei - Grenzkontrollen
ots/Bundespolizeidirektion München
30 Nov 18:38 2018 von Presseportal.de Print This Article

Bundespolizei nimmt 15 Personen fest

Laufen / Schwarzbach (ots) - Die Bundespolizei hat am Mittwoch (28. November) und Donnerstag (29. November) insgesamt drei Schleusungen verhindert. Die Beamten nahmen vier mutmaßliche Schleuser und insgesamt elf geschleuste Personen festgenommen. Einer der Schlepper sitzt bereits in Untersuchungshaft. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs kontrollierte eine Fahndungsstreife am Bahnhof Laufen zwei Männer. Diese wiesen sich mit norwegischen Aufenthaltstiteln aus. Bei genauerer Betrachtung der Dokumente stellten die Beamten fest, dass es sich hierbei um Fälschungen handelte. Am Parkplatz entdeckten die Bundespolizisten zudem in einem Mietwagen einen weiteren Mann und eine Frau mit Kind, die sich ebenfalls mit gefälschten norwegischen Dokumenten auswiesen. Die Bundespolizisten nahmen alle Personen fest und zeigten sie wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise, des unerlaubten Aufenthalts sowie der Urkundenfälschung an. Der Fahrer des Mietwagens wurde zusätzlich wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern angezeigt. Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den Festgenommenen um iranische Staatsangehörige handelte, die nach Norwegen wollten. Die Bundespolizei stellte die falschen norwegischen Aufenthaltstitel sicher und schob die Frau mit ihrem Kind sowie drei Männer nach Österreich zurück. Ein 34-Jähriger stellte ein Schutzersuchen und wurde an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet. Nur zwei Stunden später kontrollierten Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach auf der BAB8 in einem Fiat mit serbischer Zulassung vier Personen. Bei der Überprüfung der gültigen serbischen Reisepässe schlug der Polizeicomputer Alarm. Die Beamten nahmen eine 32-jährige Fahrzeuginsassin aufgrund eines Haftbefehls fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizisten zwei kosovarische Reisepässe bei der Frau. Nach einem Lichtbildabgleich konnte einer der Pässe der Festgenommenen zugeordnet werden. Der andere Pass gehörte dem 33-jährigen Beifahrer. Auch bei einer 18-jährigen Mitfahrerin stellten die Bundespolizisten fest, dass das ausgehändigte Dokument nicht ihr gehörte. Der Fahrer gab nach kurzer Befragung zu, davon gewusst zu haben. Die Bundespolizei nahm die drei Mitfahrer wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise sowie des Missbrauchs von Ausweisdokumenten und den Fahrer wegen des versuchten Einschleusens von Ausländern fest und beanzeigte sie. Auf der Dienststelle konnten die Bundespolizisten schnell ermitteln, dass es sich um kosovarische Staatsangehörige handelte. Gegen die 18-jährigen Frau bestand zudem eine Einreisesperre für die Bundesrepublik Deutschland. Die Freilassinger Bundespolizei hat sie nur eine Woche zuvor in den Kosovo abgeschoben. Die vorgelegten serbischen Dokumente stellte die Bundespolizei sicher und wies die drei unerlaubt Eingereisten zurück. Die zwei Frauen konnten mit einem Flugzeug von München direkt in den Kosovo zurückgebracht werden. Der 33 Jahre alte Kosovare wurde an die österreichischen Behörden übergeben. Die Bundespolizei führte den Fahrer, einen 44-jährigen Serben, dem Amtsgericht Laufen vor. Er sitzt nun in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Am späten Donnerstagabend stellten eine Bundespolizeistreife eine weitere Schleusung in Laufen fest. In diesem Fall haben die Beamten einen Mazda mit österreichischem Kennzeichen angehalten und sechs afghanische Staatsangehörige kontrolliert. Während sich der Fahrer und sein Beifahrer ordnungsgemäß auswiesen, konnten die vier weiteren Mitfahrer keine erforderlichen Papiere vorzeigen. Gegen sie bestand der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Gegen den Fahrer und den Beifahrer stand der Straftatverdacht des versuchten Einschleusens von Ausländern im Raum. Die Bundespolizisten nahmen die sechs Männer im Alter zwischen 17 und 34 Jahren fest und wiesen sie mit den entsprechenden Anzeigen nach Österreich zurück.


Quelle: Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell



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