Bezirk Leibnitz: Hochwasser im Raum Gleinstätten und Heimschuh

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02 Mai 19:37 2016 von Oswald Schwarzl Print This Article

Sulm und Saggau traten über die Ufer und sorgten für zahlreiche Feuerwehreinsätze

Bezirk Leibnitz. Die Lage spitzte sich zu, Feuerwehren waren den ganzen Tag im Einsatz.


 


Der Hotspot dieses Hochwasser vom 1. auf den 2. Mai lag im Raum Gleinstätten und Heimschuh. Über 100 Liter Regen pro Quadratmeter sollten es werden.


 


Schon am Nachmittag des 1. Mai rückten die ersten Feuerwehren aufgrund des anhalteten Regens aus. Neben umgestürzten Bäumen in St. Nikolai im Sausal und Untergralla, waren Verklausungen in Großklein beim Klein-Bach zu beseitigen.


 


Am Abend rückten die Feuerwehren St. Johann i. S. (Pumparbeiten), Leutschach (Sicherungsarbeiten) und Straß (Wasser im Keller) aus.


 


Kurz vor 23:00 Uhr mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gleinstätten auf der L615 ein Fahrzeug sichern, die Straße stand da schon 30 Zentimeter unter Wasser.


 


Kurz nach 6:00 Uhr am 2. Mai, rückte die Feuerwehren Gleinstätten wiederum aus, um in den Fluten ein hängen gebliebenes Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich zu bringen. In Heimschuh sollte es nicht anders kommen. Der Mühlweg wurde überflutet, die Hartlieb-Mühle, bereits beim letzten Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen, drohte wieder überflutet zu werden. Hier halfen die Feuerwehren mit dem Aufbau von Schutzmaßnahmen in Form von Sandsäcken.


 


In beiden Gemeinden sollte sich das Bild über den Tag nicht ändern. Sulm und Saggau brachten weiterhin Unmengen an Wasser die Straßen wurden überflutet. Fahrzeuglenker die trotz Warnungen und Absperrungen auf den überfluteten Straßen unterwegs waren, musste geholfen werden. Keller wurden ausgepumpt und mit Sandsäcken gesichert.


 


In Pistorf und Arnfels war das Bild nicht anders, Straßensperren errichten und Keller auspumpen. Selbst in Hengsberg musste die Feuerwehr einem PKW-Lenker helfen, der Motor starb auf einer überfluteten Straße ab. In Leibnitz rückte die Feuerwehr zur Altenmarkterbrücke aus, um sie von Verklausungen zu befreien.


 


In Lang bei der Laßnitzbrücke blieb ein Baumstamm stecken, auch hier half die Feuerwehr.


 


Die nächsten Tage werden für die Einsatzkräfte nicht leichter, die Aufräumungsarbeiten



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