Niederösterreich: Trotz Corona-Krise vor Hochwasser geschützt

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Niederösterreich

06 Apr 21:00 2020 von Redaktion International Print This Article

LH-Stv. Pernkopf: Instandhaltung und kleine Projekte laufen weiter

„Der Schutz der Bevölkerung vor Hochwasserereignissen ist dem Land Niederösterreich ein besonderes Anliegen“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und sagt weiter:„Jetzt, während der Corona-Krise, müssen sich die Menschen darauf verlassen können, dass ihr ‚Hab und Gut‘ geschützt ist.“ Seit dem Jahr 2002 wurden über 1,2 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert und damit über 300 Gemeinden vor dem Hochwasser geschützt. Damit sich die Hochwasserschutzanlagen auch weiterhin so gut bewähren, müssen diese laufend instandgehalten werden. Die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit ist wesentlich für den Betrieb der Anlagen und muss jederzeit sichergestellt sein.

Daher werden ab sofort die Instandhaltungsmaßnahmen wie etwa Mäharbeiten von Dämmen oder die Räumung von Verklausungen wieder gestartet. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass nach Meldungen von aufmerksamen Bürgern, wenn etwa Bäume einen Bachdurchfluss hemmen, schnell reagiert werden kann“, bedankt sich Pernkopf auch bei der Bevölkerung und lobt den Einsatz der engagierten Kollegen. „Die Arbeiten erfolgen selbstverständlich nur unter Einhaltung der derzeit geltenden Vorschriften“, versichert Pernkopf.

Nach Ostern soll dann auch der Baubetrieb von kleineren Hochwasserschutzmaßnahmen wieder schrittweise aufgenommen werden. Zwischen 20 und 25 geplante Maßnahmen für Gemeinden und Wasserverbände können umgesetzt werden – etwa in Grimmenstein, Drösing und Bad Fischau. Die gesamten Projekte umfassen ein Bauvolumen von rund sieben Millionen Euro.



Quelle: Land Niederösterreich



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