Burgenland: Nationales Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime (NQZ) verliehen

Slide background
Soziallandesrat Illedits und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein bei der feierlichen Überreichung des Nationalen Qualitätszertifikats für Alten- und Pflegeheime
Bildquelle: BKA Regina Aigner
Slide background
Soziallandesrat Illedits und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein bei der feierlichen Überreichung des Nationalen Qualitätszertifikats für Alten- und Pflegeheime
Bildquelle: BKA Regina Aigner
Slide background
Soziallandesrat Illedits und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein bei der feierlichen Überreichung des Nationalen Qualitätszertifikats für Alten- und Pflegeheime
Bildquelle: BKA Regina Aigner
18 Mai 06:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Soziallandesrat Christian Illedits gratulierte dem SeneCura Sozialzentrum in Stegersbach, dem Pflegekompetenzzentrum in Weppersdorf sowie dem Haus St. Vinzenz in Pinkafeld zur Auszeichnung

Das beispielhafte Engagement des SeneCura Sozialzentrums in Stegersbach, des Pflegekompetenzzentrums in Weppersdorf sowie des Haus St. Vinzenz in Pinkafeld wurden im Rahmen eines Festaktes im Sozialministerium in Wien mit dem Nationalen Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime (NQZ) ausgezeichnet. Insgesamt erhielten 21 Häuser das Zertifikat.

„Ich erachte diese Auszeichnung für sehr wichtig, denn es stellt die Lebensqualität älterer Menschen in Alten- und Pflegeheimen in den Mittelpunkt und macht die Bemühungen für eine größtmögliche individuelle Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner im Pflegeheim transparent. Ich gratuliere diesen burgenländischen Einrichtungen und möchte mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern recht herzlich bedanken, denn dieses Zertifikat ist ein sichtbares Zeichen ihrer Bemühungen um einen hohen Qualitätsstandard. Als zuständiges Regierungsmitglied des Burgenlandes bin ich sehr stolz darauf, dass es ein derart großes Bemühen um eine bestmögliche Qualität gibt. Dieses Zertifikat ist allerdings nicht der Endpunkt der Qualitätsentwicklung, sondern vielmehr der Auftrag, den eingeschlagenen guten Weg fortzusetzen“, so Landesrat Christian Illedits, der gemeinsam mit Bundesministerin Beate Hartinger-Klein die Zertifikate überreichte.

Das nationale Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime (NQZ) ist aus einer beispielgebenden Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Alten- und Pflegeheimen sowie Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Altenarbeit hervorgegangen. Es bestätigt das Bemühen, ein Umfeld zu schaffen, damit ein Leben wie daheim möglich wird. Unabhängige Expertinnen und Experten mit Branchenerfahrung bewerten im Auftrag des Sozialministeriums und der Länder regelmäßig die Anstrengungen der Einrichtungen, damit es den Menschen gut geht. Ziel der NQZ-zertifizierten Alten- und Pflegeheime in Österreich ist es, ein Ort zu sein, an dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen. Das NQZ unterstützt die Häuser bei der Umsetzung dieses Zieles, damit die Bewohnerinnen und Bewohner wertgeschätzt ihren Lebensabend verbringen und im neuen Daheim bestmöglich begleitet werden können.

Illedits dazu: „Pflegebedürftigen Menschen muss geholfen werden, ein möglichst selbständiges, selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu führen. Mit dem ‚Zukunftsplan Pflege‘, den ich Ende März gemeinsam mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil präsentiert habe, ist es uns im Burgenland gelungen, ein maßgebliches Zukunftskonzept zu erarbeiten, das gute Lösungsansätze auf alle grundlegenden Probleme im Pflegebereich liefert. Der burgenländische ‚Zukunftsplan Pflege‘ ist ein echtes Vorzeigemodell, wie Pflege künftig gestaltet werden kann. Der Zukunftsplan Pflege beinhaltet 21 konkrete Vorschläge, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollen. Wir wollen damit die Pflege im Land auf ein solides Fundament stellen. Daneben wird es einen gut geplanten, an die Bevölkerungsentwicklung angepassten Ausbau von stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen und des Angebots für ‚betreutes Wohnen‘ für alternative Wohnformen geben, denn die ältere Generation hat ein Recht darauf, an einem Ort zu leben, an dem sie sich daheim fühlt.“


Quelle: Land Burgenland



  Markiert "tagged" als:
  Kategorien:
Redaktion Salzburg

Redaktion Tennengau

Weitere Artikel von Redaktion Salzburg