Menschenrettung - Neun Verletzte bei Wohnungsbrand in Wels-Neustadt

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Menschenrettung: Neun Verletzte bei Wohnungsbrand in Wels-Neustadt
Foto: Matthias Lauber
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25 Okt 20:50 2019 von Lauber Matthias Print This Article

WELS. Neun Verletzte forderte Freitagabend ein Brand in einer Wohnung eines Mehrparteienwohnhauses in Wels-Neustadt. Der Brand selbst konnte rasch gelöscht werden. "Am 25. Oktober gegen 19:00 Uhr brach in einer Wohnung im 5. Stock eines Mehrparteienhauses in der Siebenbürgerstraße in Wels aus bisher unbekannter Ursache ein Brand aus. Durch das Feuer wurden sowohl das Wohnzimmer als auch die Küche und die übrigen Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen. Die vier Bewohner der Wohnung - im Alter von zehn Monaten, zwei Jahren, 37 und 45 Jahren - sowie fünf Personen, welche sich in einer Nachbarwohnung aufgehalten haben - im Alter von drei, sieben, 34, 54 und 60 Jahren - wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Klinikum Wels eingeliefert. Brandursache und Schadenshöhe stehen derzeit noch nicht fest, weitere Ermittlungen werden im Laufe des Tages durchgeführt," berichtet die Polizei. "Wir wurden zu einem Wohnungsbrand im fünften Stock eines fünfstöckigen Mehrfamilienhauses gerufen. Es waren sehr viele Notrufe, deshalb hat unser Disponent bereits die Alarmstufe erhöht und unser Aufgebot ergänzt. Wir haben dann fünf Personen aus mehreren Wohnungen mit Fluchtfilterhauben über das Stiegenhaus gerettet und haben anschließend dann die Brandbekämpfung begonnen. Vom Brand selbst war eine Wohnung betroffen, da ist die Türe offen gelassen worden und der Rauch ins Stiegenhaus gedrungen," schildert Jörg Stadler, Einsatzleiter der Feuerwehr Wels. Nachdem auch die anderen Wohnungen kontrolliert wurden und der betroffene Bereich belüftet wurde, konnten die Mieterinnen und Mieter wieder zurück in die Wohnungen. "Insgesamt haben wir neun Personen zu versorgen gehabt, davon war eine Person stärker vom Rauchgas betroffen. Das war der, der in der brennenden Wohnung zuerst drinnen war. Er hat von sich auch noch Kinder und Erwachsene hinausgebracht und hat dabei aber am meisten Rauchgas eingeatmet. Die anderen acht haben ebenfalls Rauchgas eingeatmet, aber in leichterer Form," berichtet Robert Radmayr, Einsatzleiter des Roten Kreuzes Wels. Die Polizei hatte anfangs alle Hände voll zu tun, weil hunderte Schaulustige - in erster Linie aus den angrenzenden Wohnblöcken - bis unmittelbar an die Einsatzstelle strömten. Mit mehreren Streifen konnte dann der unmittelbare Nahbereich abgesperrt werden.


Quelle: www.laumat.at



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