LH Wallner: "Bodenseeregion profitiert von aktiver Zusammenarbeit"

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LH Wallner: "Bodenseeregion profitiert von aktiver Zusammenarbeit"::Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) gewährt grenzübergreifenden Kleinprojekten bis zu 25.000 Euro – Nächste Einreichfrist: 15. Februar 2019
Foto: Internationale Bodensee-Konferenz (IBK)
31 Jän 17:00 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) gewährt grenzübergreifenden Kleinprojekten bis zu 25.000 Euro – Nächste Einreichfrist: 15. Februar 2019

Mit dem Kleinprojektefonds stärken die Kantone und Länder der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK), darunter Vorarlberg, seit fast neun Jahren das grenzüberschreitende Miteinander in der Bodenseeregion. Gewährt wird eine finanzielle Unterstützung von bis zu 25.000 Euro für Projekte aus den Bereichen Kultur und Bildung, Sport, Umwelt, Soziales sowie Tourismus und Standortförderung, in die Partner aus verschiedenen Kantonen und Ländern des IBK-Gebiets eingebunden sind. Die erste Einreichphase in 2019 ist noch bis einschließlich Freitag, 15. Februar geöffnet, teilt Landeshauptmann Markus Wallner mit.

Konkret gefördert werden einerseits kleine, auch einmalige grenzübergreifende Vorhaben, die vor allem das gegenseitige Verständnis und das regionale Bewusstsein fördern, zum Beispiel ein Workshop, ein Austausch unter Schulen oder Vereinen oder ein gemeinsames öffentliches Fest. Die maximale Förderung beträgt hier 2.500 Euro. Gleichzeitig werden auch größere grenzüberschreitende Projekte unterstützt, die auf langfristige Kooperationen zielen und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen sollen – etwa Konzepte zur fachlichen Zusammenarbeit und Vernetzung über Grenzen hinweg. Im Gesamtvolumen sollten sie 50.000 Euro nicht überschreiten. Aus dem Interreg-Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" gibt es pro Projekt Fördermittel von bis zu 25.000 Euro. "Am Ende sollte ein konkretes Ergebnis mit einem nachhaltigen Mehrwert für die Region stehen", führt Landeshauptmann Wallner aus. Wenn Vorarlberg im nächsten Jahr turnusgemäß den IBK-Vorsitz übernimmt, feiert der Kleinprojektefonds gleichzeitig zehnjähriges Bestandsjubiläum.

Ideen für den Lebensraum gemeinsam umsetzen

Wer eine konkrete Idee hat, kann sich von der IBK-Geschäftsstelle in Konstanz beraten lassen. Es gibt dort Unterstützung bei der Antragstellung. Zudem ist es möglich, das Projekt dahingehend überprüfen zu lassen, ob die erforderlichen Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Über die Anträge aus beiden Förderkategorien wird eine international besetzte Jury entscheiden, informiert der Landeshauptmann: "Gute Chancen auf finanzielle Hilfestellung haben Projekte, die das Bewusstsein für den gemeinsamen Lebensraum stärken, die auf Erfahrungsaustausch oder Netzwerkbildung abzielen oder ganz allgemein eine nachhaltige Entwicklung fördern". Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine, Verbände, Schulen, Institutionen und sonstige Organisationen.

Projektideen können bis einschließlich Freitag, 15. Februar 2019, bei der Geschäftsstelle der IBK in Konstanz eingereicht werden. Informationen über den Kleinprojektefonds und zum Verfahren sind im Internet unter www.bodenseekonferenz.org/kleinprojekte abrufbar. Ausführliche Beratung und Unterstützung erhalten Interessierte von der IBK-Geschäftsstelle (Frau Katja Heller) in Konstanz: Tel. 49(0)7531 / 5 27 22, [email protected].


Quelle: Land Vorarlberg



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