Innsbruck: Gut aufgehoben und sinnvoll betreut

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Die 29 städtischen Tagesheime bieten rund 2.200 SchülerInnen eine verlässliche Nachmittagsbetreuung.
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02 Okt 18:44 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Eine zuverlässige Kinderbetreuung am Nachmittag ist für berufstätige Eltern von zentraler Bedeutung. Die meisten Innsbrucker PflichtschülerInnen besuchen nach dem Unterricht eines der 29 Tagesheime.

Rund 2.200 Innsbrucker PflichtschülerInnen werden nach dem Unterricht in den 20 Volksschulen, zwei Sonderschulen und sieben Neuen Mittelschulen in Tagesheimen betreut. Damit liegt Innsbruck im österreichischen Spitzenfeld. „Der Bedarf an Nachmittagsbetreuung ist österreichweit stetig über die Jahre gewachsen“, berichtet Referatsleiterin Valerie Riccabona, BSc. „Im Jahr 2005 wurden nur 186 SchülerInnen in ganz Innsbruck betreut.“

Bedarfsgerechte Unterstützung

Das Referat „Nachmittagsbetreuung“ ist im städtischen Amt für „Schule und Bildung“ als Schulerhalter angesiedelt. Valerie Riccabona steht hier gemeinsam mit einer Mitarbeiterin als Ansprechpartnerin für Eltern, DirektorInnen und Tagesheimleitungen zur Verfügung. Sie gibt Auskünfte zu Ermäßigungen und koordiniert die 32 städtischen Zubereiterinnen, die den Mittagstisch servieren. Die Anmeldung erfolgt zu Beginn des Semesters an der jeweiligen Schule. Dabei können die Betreuungstage flexibel gewählt werden. Auch eine Ferienbetreuung – bisher an den drei Standorten Volksschule Innere Stadt, Schule am Inn und VS Reichenau – wird angeboten.

Lernbetreuung und Freizeitgestaltung

Die Kinder erhalten in der schulischen Tagesbetreuung direkt im eigenen Schulgebäude mehr als nur eine Beaufsichtigung, sondern eine sinnvolle und verlässliche Nachmittagsbetreuung. „Die SchülerInnen werden von LehrerInnen oder FreizeitpädagogInnen nach dem Unterricht bei den Hausaufgaben und beim Lernen kompetent unterstützt“, erläutert Riccabona. Nach der Lernbetreuung stehen in der wichtigen Erholungsphase Spiel, Spaß und Entspannung im Vordergrund. Fachlich ausgebildete FreizeitpädagogInnen sorgen für ein abwechslungsreiches, kreatives Programm: In diesen klassenund altersübergreifenden Gruppen werden soziale Kompetenzen der Kinder wie Verantwortungsbewusstsein, Rücksicht, Toleranz und das Einfügen in eine Gruppe gestärkt. AS


Quelle: Stadt Innsbruck



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