Wien: Austausch zwischen der Wiener Polizei und der Erzdiözese Wien

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Polizeiauto - Symbolbild
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26 Mär 11:36 2019 von Gerhard Repp Print This Article

Im Rahmen der Initiative "Gemeinsam.Sicher" fand ein Vernetzungstreffen der 14 Sicherheitskoordinatoren der Wiener Polizei und den Dechanten der Erzdiözese Wien im Stift Klosterneuburg statt. Sinn und Zweck solcher Treffen ist es, Probleme in allen Lebensbereichen frühzeitig zu erkennen und gemeinsame Lösungen zu suchen. Die Delegation der Wiener Polizei wurde von Generalmajor Karl Heinz Dudek angeführt. Empfangen wurden die Beamten von Bischofsvikar Dariusz Schutzki.

Bischofsvikar Schutzki:
"Sicherheit ist ein gemeinsames Anliegen der Erzdiözese und der Polizei. Es gibt viele Schnittstellen zwischen Polizisten und Pfarrern. Es tut gut, den Inspektor vor Ort zu kennen und einen direkten Ansprechpartner zu haben".

Generalmajor Dudek:
"Das Sicherheitsgefühl der Menschen orientiert sich nicht nur an der Kriminalstatistik, sondern an vielen anderen Parametern. Der Pfarrer als Seelsorger hat das Ohr bei den Menschen und ist somit ein wichtiger Partner der Polizei".

Das Vernetzungstreffen war ein erster Schritt zum Kennenlernen der Dechanten mit den Sicherheitskoordinatoren, um eine polizeiliche Bezugsperson zu haben, die im Anlassfall jederzeit als Ansprechstelle zur Verfügung steht. Beim ersten Treffen konnten bereits viele Fragen und Anliegen besprochen werden.

Insgesamt gibt es in Wien 14 Sicherheitskoordinatoren (jeweils einen pro Stadtpolizeikommando) und 80 Grätzlpolizisten.
Die Landespolizeidirektion Wien pflegt bereits 780 Sicherheitspartnerschaften mit Organisationen und Unternehmen. Hinzu kommen zahlreiche Kooperationen mit Privatpersonen.


Quelle: LPD Wien



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