Kärnten: Auf zur Häuslbauermesse!

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Kärnten

23 Feb 20:10 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

LH Kaiser, LHStv.in Schaunig und LR.in Schaar bei Eröffnung -Bauinvestitionsprogramm mit 928 Mio. Euro und neues Wohnbauförderungsgesetz, Initiativen zur Dekarbonisierung

Klagenfurt (LPD). An diesem Wochenende findet in Klagenfurt wieder die Häuslbauermesse statt. Mit mehr als 400 Ausstellern aus zehn Nationen ist sie ausgebucht, rund 30.000 Besucher werden erwartet. Schwerpunkte sind die Bereiche Planen und Finanzieren. Eröffnet wurde die Messe heute, Freitag, von Landeshauptmann Peter Kaiser.

Der Landeshauptmann strich die positive Perspektive Kärntens hervor. Zudem verwies er auf das Bauinvestitionsprogramm und die Novelle des Wohnbauförderungsgesetzes. "928 Millionen Euro werden 2019 von der öffentlichen Hand in die Infrastruktur investiert. Damit lösen wir Beschäftigungseffekte in der Höhe von rund 10.000 Arbeitsplätzen im Baugewerbe aus", so Kaiser. Mit dem neuen Wohnbauförderungsgesetz wolle man den ländlichen Raum fördern, Stadtkerne stärken und auch den ökologischen Aspekt in den Fokus rücken. "Und es sollen dadurch auch Leute mit schwächerem Einkommen Eigentum schaffen können", sagte Kaiser. Es gelte, Kärnten in Gemeinsamkeit zu stärken. Dazu würden im Sinne der Enkelsicherheit auch der sorgsame Umgang mit Boden und Ressourcen, Klimaschutz und Energiesparen zählen.

Energielandesrätin Sara Schaar freute sich, dass Klimaschutz und Energiesparen fixe Bestandteile der Kärntner Messen seien. Kärnten forciere mit mehreren Initiativen die Dekarbonisierung. "Weg vom Öl lautet das Gebot der Stunde", so Schaar. Sie verwies auf Landesmaßnahmen zur Alternativenergieförderung und Bewusstseinsbildung, zum Beispiel auf das e5-Programm.

In Vertretung von Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig sprach Landtagsabgeordneter Markus Malle. Ihm gehe es um eine Entlastung der Häuslbauer, Unternehmer und Professionisten. Auch Malle hob in diesem Zusammenhang die Änderungen im Wohnbauförderungsgesetz hervor. "Eine Investition in ein Eigenheim ist eine Investition in die persönliche Freiheit und Absicherung", meinte er. Der Abgeordnete sprach weiters die hohe Ausbildungsqualität des Nachwuchses im Baugewerbe an.

Vom Finanzministerium sprach Staatssekretär Hubert Fuchs Grußworte. Er betonte, dass es auch Aufgabe der Politik sei, die Bürger bei der Schaffung von Wohnraum und Eigentum zu unterstützen. In diesem Sinne nannte er die Wohnkostensenkung und Steuerentlastungen.

Als Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten hob Jürgen Mandl die Leistungen des Bau- und Baunebengewerbes hervor, das auch ein wesentlicher Faktor für Beschäftigung und Lehrlingsausbildung sei.

Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz begrüßte als Messepräsidentin u.a. Bundesratspräsident Ingo Appé, Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig, den slowenischen Generalkonsul Milan Predan, Kirchenvertreter Michael Kristof, Klubobmann Gernot Darmann, Vizebürgermeister Christian Scheider sowie mehrere Freunde und Partner der Kärntner Messen. Die Häuslbauermesse ist laut der Bürgermeisterin die betriebswirtschaftlich gesehen wichtigste. Immerhin würden 46 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner in Einfamilienhäusern leben.


Quelle: Land Kärnten



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