Tirol: Kriminalprävention vor „Inkasso Betrug“

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Symbolbild: Polizei
20 Mär 19:00 2018 von Redaktion Salzburg Print This Article

Die Tiroler Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche, wo Kriminelle mittels Briefsendung (per Post) oder telefonisch die Bezahlung für in Wirklichkeit nicht existierenden Rechnungen fordern. Dabei geben sich die Täter als vermeintliche Inkassobüros, Rechtsanwälte oder Gerichtsmitarbeiter aus.


Die Tiroler Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche, wo Kriminelle mittels Briefsendung (per Post) oder telefonisch die Bezahlung für in Wirklichkeit nicht existierende Rechnungen fordern. Dabei geben sich die Täter als vermeintliche Inkassobüros, Rechtsanwälte oder Gerichtsmitarbeiter aus.
In den aktuellen Fällen wurde in Briefen oder telefonisch gegenüber der kontaktierten Person behauptet, dass diese vor längerer Zeit an einem Gewinnspiel teilgenommen und den Vertrag nicht gekündigt hätten oder die Forderung bestünde aufgrund eines gerichtlichen Inkassoverfahrens. Teilweise wurden zuerst mehrere „Mahnschreiben“ per Post zugeschickt, in weiterer Folge die Person auch telefonisch kontaktiert. Dabei wurde versucht, durch drohende Formulierungen Druck zu erzeugen, um die Bezahlung von Bargeldbeträgen – meistens von mehreren hundert Euro, in einem Fall von mehreren tausend Euro – zu erreichen.
In einigen Fällen wurden bei Telefonanrufen gefälschte Rufnummern mitgeschickt bzw. waren diese Nummern am Display des angerufenen Telefons sichtbar.


Die Polizei rät:
· Nicht bezahlen und überlegen, ob diese Anschuldigungen überhaupt stimmen können – z.B. Prüfung ob tatsächlich Kontakt mit angegebenem Unternehmen / Gewinnspiel gegeben war.
· Angegebene Kontaktdetails (Rufnummern, E-Mail-Adressen, Web-Seiten) prüfen – z.B. mittels Internet-Recherche.
· Im Notfall Polizei zu Rate ziehen / Anzeige erstatten.


Quelle: LPD Tirol



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