Salzburg: Landessprachenbewerb - Rund 250 Schülerinnen und Schüler im freundschaftlichen Wettkampf

vonRedaktion International
FEBRUAR 26, 2026

Foto: IRE/Neumayr/Leopold

Fremdsprachen als Tür in die weite Welt / Treffpunkt für sprachaffine Jugend / Kompetenzvergleich in fünf Sprachen

(LK) Wer am Mittwoch vor Ort in der Pädagogischen Hochschule Salzburg kurz die Augen schloss, hätte glauben können, irgendwo in einer internationalen Großstadt zu sein. Ein fröhliches Gewirr von Fremdsprachen aus den Kehlen von rund 250 Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Land erfüllte beim Landessprachenbewerb die Räumlichkeiten in der Akademiestraße.

Ihr Talent konnten die Jugendlichen aus insgesamt 31 Schulen auf Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und auch Russisch beweisen. In 19 Kategorien wurden dabei rund 50 Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt. Organisiert wurde der freundschaftliche sprachliche Wettkampf einmal mehr vom Institut der Regionen Europas (IRE) in Kooperation mit der Bildungsdirektion Salzburg.

Gutschi: „Sprachen als wertvolle Kompetenz.“

Für Bildungslandesrätin Daniela Gutschi, die in der eigenen Schulzeit Englisch und Französisch erlernt hat, steht fest: „Mit diesem Bewerb wird Schülerinnen und Schülern jedes Jahr bewiesen, dass Fremdsprachen viel mehr sind als nur ein Schulfach. Es geht um eine praktische Kompetenz, die unmittelbar anwendbar ist und mit der im wahrsten Sinne des Wortes Grenzen überschritten werden können - und natürlich auch zahlreiche zusätzliche berufliche Möglichkeiten offenstehen. Die Fähigkeit, sich in einer Fremdsprache ausdrücken zu können, ist darüber hinaus nicht nur eine persönliche Genugtuung, sondern auch ein ganz wesentliches Element, um das gegenseitige Verständnis zu Menschen mit anderer Muttersprache zu fördern.“

Stolze Präsentation des Erlernten

Abseits von Noten- und Leistungsdruck ist der Landesbewerb der Ort, an dem die erlernten Sprachkompetenzen präsentiert und mit Gleichaltrigen aus dem Bundesland Salzburg verglichen werden können. Um Chancengleichheit zu wahren, durfte die Wettbewerbssprache natürlich weder Mutter- noch Familiensprache sein. Zudem galt, dass die gewählte Sprache unter anderem auch nicht regelmäßig im Haushalt gesprochen wird und niemand aus dem Land dieser Sprache kommt.

Elementarer Teil der Schulbildung

Für die 16-jährige Anna-Maria vom Akademischen Gymnasium war der Bewerb eine „tolle Möglichkeit, Fremdsprachen anwenden zu können und auszuprobieren, wie man sich verständigen kann“ sowie die Chance, das eigene „Sprachniveau zu challengen“. Ihr Schulkollege Bernhard, 17 Jahre alt, pflichtet bei und betrachtet Fremdsprachen als „elementaren Teil der Bildung junger Menschen.“

Treffpunkt für sprachaffine Jugend

Patricia vom Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare gefiel die Veranstaltung deswegen so gut, weil man „andere Leute sehr leicht kennenlernen kann und vor allem Gleichgesinnte mit Interessen für Sprachen zusammenkommen." Ida von der HLW Neumarkt hat sich für Russisch entschieden, eine nicht alltägliche Wahl: „Russisch gefällt mir einfach als Sprache sehr gut und ich interessiere mich schon länger dafür. Als es in meiner Schule angeboten wurde, habe ich mich sofort dafür entschieden.“ Für Amalia, die sich mit Alterskolleginnen und -kollegen in Italienisch maß, hatte der Bewerb einen weiteren positiven Nebeneffekt: „Es war eine sehr gute Vorbereitung für mündliche Matura.“

Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260225_40 (ap/mw)

Quelle: Land Salzburg

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