Salzburg: Wir brauchen mehr gute Geschichten

vonRedaktion Salzburg
APRIL 16, 2021

Foto: Land Salzburg / Franz Neumayr

Salzburger Jugendredewettbewerb 2021 verleiht Heranwachsenden eine Stimme in Pandemiezeiten

(LK) Erstmals in seiner 69-jährigen Geschichte fand der Salzburger Jugendredewettbewerb vollständig digital statt. Die Finalbewerbe standen ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und wie sie das Leben der Teenager beeinflusst. „Junge Menschen erhalten so gerade in Zeiten der Pandemie eine Stimme. Ich freue mich sehr über die Vielfalt der Reden, sowohl bei den ausgewählten Themen als auch bei den ausgelösten Emotionen“, zeigte sich Landesrätin Andrea Klambauer begeistert.

Zwei Tage lang ging das Finale über die Online-Bühne. „Der Bewerb ist für mich jedes Jahr ein Highlight in der Zusammenarbeit mit den Salzburger Jugendlichen. Sie können sich zu für sie wichtigen Themen äußern und Stellung beziehen. Und sie werden dabei von den Verantwortungsträgern gehört, ihre Anliegen werden aufgenommen“, so Jugendlandesrätin Andrea Klambauer, die sich für die inspirierenden, motivierenden und emotionalen Reden bedankte und den Gewinnern gratulierte.

Das sind die Sieger 2021

Die Siegerinnen und Sieger können sich über 400 Euro für den 1. Platz, 300 Euro für den 2. und 200 Euro für den 3. Platz freuen. In der Kategorie „Klassische Rede“ konnte sich bei den Höheren Schulen Johanna Kosak vom Chiemgau-Gymnasium in Traunstein durchsetzen, bei den 8. Schulstufen Florian Resch von der Mittelschule Faistenau und bei den Berufsschulen Jonas Irnberger von der LBS Tamsweg. In der Kategorie „Neues Sprachrohr“ belegte Sophie Thomaser (BG Tamsweg) den ersten Platz, bei der Spontanrede Anna Steiner (BG Tamsweg) und im Bewerb der Sieger/innen Veronika Huber.

Was wirklich zählt: Familie, Freunde, Gesundheit

Die Reden beschrieben treffend die momentane Lage junger Menschen und zeigten, wie sehr Corona auch ein Jahr nach Beginn der Pandemie weiterhin unser Leben beeinflusst: „Was mir persönlich Corona einmal mehr gezeigt hat, ist, dass es die kleinen Dinge im Leben sind, die man schätzen soll.“ oder „Ich habe gelernt, was wirklich wichtig ist im Leben: Familie, Freunde und Gesundheit. Das ist, was wirklich zählt“, war zu hören.

Sehnsucht nach Live-Erlebnis

Der Jugendredewettbewerb dient Jugendlichen ab der achten Schulstufe als Plattform, um ihr rhetorisches Geschick unter Beweis zu stellen und ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Abgesehen von der Corona-Pandemie waren es Themen wie Umwelt, Soziale Medien, Werte und die Beteiligung von Jugendlichen in Gesellschaft und Politik, die den wortgewandten Rednern unter den Nägeln brannten. Über eines waren sich alle einig: Sich 2022 hoffentlich wieder persönlich zum Finale treffen und vor Live-Publikum auftreten zu können.

Quelle: Land Salzburg

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