Innsbruck: Spieloasen im Sicherheits-Check

vonRedaktion International
JUNI 04, 2021

Foto: W. Giuliani

Auf Innsbrucks Spielplätzen wird eifrig geklettert, gerutscht und geschaukelt. Damit der Spielspaß sicher läuft, sind die städtischen Spielplatzinspektoren im Einsatz.

Viel ist nicht los am Spielplatz Tivoli an einem Dienstag im Mai. Kein Wunder – es ist früh am Morgen und alle Kinder, die normalerweise hier herumwuseln, sind in der Schule oder im Kindergarten. Für Martin Jungegger und Mario Lechner ideale Arbeitsbedingungen. Die beiden erfahrenen Mitarbeiter des Amtes für Grünanlagen sind als Inspektoren auf Innsbrucks Spielplätzen unterwegs. Ihr Auftrag: Schaukeln, Rutschen, Wippen und andere Spielgerä-
te auf ihre Sicherheit zu testen. Ihr Arbeitsplatz: 63 öffentliche und weitere 61 Spielplätze in Schulen, Kindergärten und Horten.

Der Zahn der Zeit

Spielgeräte müssen einiges aushalten: Wind und Wetter, aber auch die starke Nutzung machen ihnen zu schaffen. Teile verschleißen, die Standsicherheit leidet. Spielgeräte dürfen nicht zum Unfallrisiko werden. Genau deshalb ist der jährliche Check vorgeschrieben. Die Inspektoren haben eine Checkliste, die sich an der europäischen Sicherheitsnorm EN1176 für Spielplätze orientiert. „Die Jahresinspektion ist sozusagen das Pickerl für jedes Spielgerät“, klärt Spielplatzinspektor Jungegger auf. So hat die Stadt einen perfekten Überblick über alle Geräte. Wenn Gefahr im Verzug ist, werden Spielgeräte gesperrt. Erst nach Instandsetzung ist dort das Spielen wieder erlaubt.

Datenbank für Spielgeräte

Erfasst werden Schaukeln, Rutschen & Co. im sogenannten Spielplatzkataster. Rund 1.050 Geräte sind dort auch bildlich dokumentiert. Die interne Datenbank dient als Grundlage für die Kontrollen. Kontrolliert wird aber nicht nur bei der jährlichen Hauptinspektion. „Jeder Spielplatz wird von der zuständigen Arbeitspartie der Grünanlagen wöchentlich überprüft und auch gereinigt. Sichere und saubere Plätze haben oberste Priorität“, unterstreicht Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl.

Quelle: Stadt Innsbruck

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