Innsbruck: Pläne für Alternativen zur Sillschlucht diskutiert

vonRedaktion Salzburg
JULI 22, 2021

Foto: IKM/Dullnigg

Konstruktive Gespräche, Zwischenergebnisse und neue Aufgabenstellungen

Ende Juni lud Bürgermeister Georg Willi gemeinsam mit Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc und Jugendstadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zum Runden Tisch, um mit VertreterInnen unterschiedlicher Vereine und Kollektive nach möglichen örtlichen Alternativen zur Sillschlucht für Veranstaltungen zu suchen. Am Dienstag, 20. Juli, fand ein zweiter Runder Tisch statt. Um eventuelle Möglichkeiten konkret diskutieren zu können, nahmen dieses Mal auch VertreterInnen städtischer Ämter teil. Im Fokus standen konkrete Plätze, Zuständigkeiten sowie die notwendige Infrastruktur.

„Wir haben auch dieses Mal konstruktive Diskussionen geführt und konnten verstärkt ins Detail gehen. Nun gilt es, die Alternativen zu testen. Die Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, betont Bürgermeister Willi.

Vereinbart wurde, dass mögliche Rahmenbedingungen für niederschwellige Veranstaltungen im öffentlichen Raum abgeklärt werden. „Wir definieren geeignete Plätze, die die Voraussetzungen für künftige Jugend-Events im Freien ohne große Einschränkungen erfüllen können. Für die Winterzeit führen wir Gespräche mit großen Eventhallen. Die entsprechenden organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen müssen genau beschrieben und erfüllt werden“, erklärt Vizebürgermeister Anzengruber. Geplant ist, dass auch innerstädtische Plätze wie der Marktplatz oder der Vorplatz des Landestheaters probeweise für Veranstaltungen im September zur Verfügung gestellt werden. Die Stadt Innsbruck könnte dafür die notwendige Infrastruktur – wie Sanitäranlagen und Möglichkeiten zur Müllentsorgung – zur Verfügung stellen. Aufgrund der coronabedingten Verschärfungen für die ohnehin schon gebeutelte Nachtgastronomie wird zudem an möglichen Unterstützungen seitens der Stadt Innsbruck gearbeitet.

Ideen verknüpfen

„Parallel sind wir auch im Rahmen der Taskforce Jugend im Gespräch über mögliche Veranstaltungsplätze. Wir werden hier jedenfalls Synergien nutzen und die Idee, an rotierenden Plätzen Veranstaltungen zu ermöglichen, forcieren“, erklärt Mag.a Andrea Kreisl von der städtischen Geschäftsstelle Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung.

Auch dem Wunsch nach einer Ansprechperson sowohl auf Seiten der Stadt als auch auf Seiten der VeranstalterInnen wird weiter nachgegangen. So sollen Interessen gebündelt und gezielt kommuniziert werden. Nach einer mehr als dreistündigen konstruktiven Diskussion hat man sich darauf verständigt, beide Ideen – jene der Bespielung verschiedener innerstädtischer Plätze als auch die Zurverfügungstellung stadtnaher, aber robuster Plätze – konkret aufzugreifen und weiterzuentwickeln. AD


Quelle: Stadt Innsbruck

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