Tirol: LH Platter - „Keine Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie kann Unterstützung der Bevölkerung ersetzen“

vonRedaktion Salzburg
APRIL 03, 2021

Tirol

Aufruf an Bevölkerung, sich auch über Osterfeiertage an notwendige Maßnahmen zu halten

Die Zahl der Covid-Neuinfektionen steigt auch in Tirol. Zur Eindämmung setzt das Land Tirol auf lokale und regionale Maßnahmen wie etwa Testverpflichtungen bei der Ausreise aus Gemeinden und/oder Bezirken sowie flächendeckendes Testen. Vor dem bevorstehenden Osterwochenende, das für viele Familien und Freunde außerhalb von Pandemiezeiten ein fröhliches Zusammentreffen darstellt, wendet sich LH Günther Platter mit einer Bitte an die Tirolerinnen und Tiroler: „Vor einem Jahr hätte sich niemand vorstellen können, dass wir das Osterfest heuer coronabedingt zum zweiten Mal unter besonderen Vorzeichen begehen müssen. Wir alle sehen uns nach unserem gewohnten Leben und wünschen uns nichts sehnlicher als dass wir unsere Familien und Freunde ohne jegliche Vorsichtsmaßnahmen treffen können. Leider lässt das aktuelle Infektionsgeschehen kein gemeinsames Verweilen über die Feiertage zu, wie wir es bisher gewohnt waren. Denn eines ist klar: Die Infektionszahlen steigen und keine Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie kann die Unterstützung der Bevölkerung ersetzen. Jede und jeder von uns ist für das eigene Handeln verantwortlich und gleichzeitig auf das Verhalten seiner Mitmenschen angewiesen. Denn Infektionszahlen steigen dann, wenn Maßnahmen wie Abstand halten, FFP2-Maske tragen und die Einschränkung sozialer Kontakte nicht eingehalten werden. Derzeit sind 80 Prozent der Neuinfektionen auf den privaten Bereich zurückzuführen. Mehr Neuinfektionen bedeuten ein höheres Risiko für mehr schwere Krankheitsverläufe und bedingen mitunter auch weitere Maßnahmen, die sich niemand von uns wünscht. Damit unser gewohntes Leben in greifbare Nähe rückt, bitte ich alle Tirolerinnen und Tiroler, insbesondere über Ostern vorsichtig zu sein, damit es nicht zu unnötigen Ansteckungen kommt und wir das Infektionsgeschehen weiterhin im Griff haben“, erklärt der Landeshauptmann.

Grundsätzlich gilt auch an Ostern: Es dürfen sich sowohl im Freien als auch in Innenräumen maximal vier Erwachsene aus maximal zwei Haushalten und sechs Kinder (gegenüber welchen eine Aufsichtspflicht besteht) treffen – ungeachtet dessen, ob sie bereits geimpft wurden oder eine Covid-Infektion hatten. Auch ist auf die Einhaltung der Ausgangsregelung von 20 bis 6 Uhr zu achten. Für Personen, die über das Osterwochenende aus Österreich ausreisen, oder „wichtige Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht physischer Kontakt gepflegt wird“ von außerhalb Österreichs gilt bei Einreise nach Österreich eine Registrierungs-, Testnachweis- und Quarantänepflicht (in der Regel zehn Tage mit Freitestmöglichkeit ab dem fünften Tag nach Einreise). Veranstaltungen sind gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung des Bundes grundsätzlich untersagt. Als Veranstaltung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen auch traditionelle Veranstaltungen wie beispielsweise Osterfeuer.

Quelle: Land Tirol

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