Innsbruck unterstützt seine Partnerstädte

vonRedaktion Salzburg
DEZEMBER 02, 2020

Foto: S. Kuess

Die Stadt Innsbruck schenkte Sarajevo vor Kurzem ein Rettungsfahrzeug. Auch anderen Partnerstädten wurde in der Vergangenheit bereits geholfen. Grenoble erhielt 2016 kein Geschenk, aber eine weihnachtliche Leihgabe.

Ein Hilfsansuchen erreichte die Stadt Innsbruck heuer im August aus der langjährigen Partnerstadt Sarajevo. Weltweit stellt die Covid-19-Pandemie Menschen, insbesondere die Gesundheitsbehörden, vor große Herausforderungen. „Als mich das Schreiben aus Bosnien und Herzegowina erreichte, in der unsere Partnerstadt um die Spende eines Ambulanzfahrzeugs anfragte, war für mich klar, dass wir Unterstützung anbieten“, blickt Bürgermeister Georg Willi zurück.

Überstellung organisiert

In seinem Auftrag führten die Mitarbeiterinnen des Referats Außenbeziehungen Gespräche mit dem Gemeinnützigen Rettungsdienst und der Freiwilligen Rettung Innsbruck. Dabei konnte man sich im Stadtsenat einstimmig auf den Ankauf eines Rettungsautos einigen, das vor Kurzem als verfrühtes Weihnachtsgeschenk durch eine Spedition an die Partnerstadt überstellt wurde. „Dieses Fahrzeug wird als große Unterstützung für die Bewältigung der Covid-19-Situation gesehen. Seit vielen Jahren unterstützt die Stadt Innsbruck ihre Partnerstädte, wenn Hilfe gebraucht wird. Beide Seiten profitieren letztendlich auf vielen Ebenen von der Freundschaft“, betont die zuständigeStadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

40-Jahr-Jubiläum


Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 7.200 Euro. Eine Übergabe in der üblichen Form, im Rahmen eines Partnerstadt-Besuchs, ist aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation nicht möglich. Die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, Sarajevo, und Innsbruck schlossen im Jahr 1980 offiziell die Partnerschaft. Somit wird die Freundschaft heuer im Herbst 40 Jahre alt.

Quelle: Stadt Innsbruck

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