Innsbruck: Ein Preis für den Preis

vonRedaktion International
FEBRUAR 23, 2024

Klimabündnis Tirol/Die Fotografen

Kaiser-Maximilian-Preis als „Green Event Tirol Star“ ausgezeichnet

Veranstaltungen möglichst ressourcen- und umweltschonend durchzuführen, ist für viele OrganisatorInnen Gebot der Stunde. So auch für die Geschäftsstelle Kaiser-Maximilian-Preis aus dem städtischen Amt für Bürgerservice und Außenbeziehungen. Die Bemühungen haben sich gelohnt: Der Kaiser-Maximilian-Preis wurde kürzlich mit der Auszeichnung „Green Event Tirol Star“ prämiert. Es ist die erste städtische Veranstaltung, die damit ausgezeichnet wurde.

„Um diese Auszeichnung zu bekommen, muss bereits ab Minute eins der Organisation ein großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt werden. Dass dies dem Team bestens gelungen ist, zeigt der Preis für den Preis“, freut sich die zuständige Stadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und ergänzt: „Normalerweise sieht man nur die Preisträgerinnen und Preisträger – wie viel Arbeit und Herzblut in den Vorbereitungen liegen, geht oftmals unter. Der Green Event Tirol Star ist genau dafür verdienter Lohn.“

Die Auszeichnungsveranstaltung fand Mitte Februar im Landhaus statt. Insgesamt wurden 30 Green Events, ProjektpartnerInnen und Veranstaltungsorte in den drei Kategorien "Green Event Basic", "Green Event" und "Green Event Star" geehrt. Vergeben werden die Preise – die gleichzeitig Zertifizierungen sind – durch das Klimabündnis Tirol, den Umweltverein Tirol und das Land Tirol.

Kaiser-Maximilian-Preis
Alle zwei Jahre wird der Kaiser-Maximilian-Preis für europäische Verdienste auf kommunaler und regionaler Ebene verliehen. Die letzte Verleihung fand im November 2023 statt. Für die Green Event Tirol Star-Zertifizierung bedeutsame Merkmale waren unter anderem die regionalen Speisen und Getränke bei der Veranstaltung, die heimische Produktion des Preises selbst sowie die nachhaltige und ressourcenschonende Dekoration. „Die Räumlichkeiten wurden durch Upcyclingobjekte geziert, die im Zuge eines Wettbewerbs von Innsbrucker Schülerinnen und Schülern kreiert wurden. Auch die Blumentöpfe waren aus recyceltem Material“, weiß die Geschäftsstellenleiterin des Kaiser-Maximilian-Preises Cornelia Kößler. Die Pflanzen wurden nach der Veranstaltung durch die Stadtgärtnerei wieder abgeholt und anderswertig eingesetzt. Auch, dass auf Drucksorten weitestgehend verzichtet wurde und Einladungen beispielsweise ausschließlich digital versendet wurden, trug zur Auszeichnung bei. Zudem wurden BesucherInnen ersucht, zur Veranstaltung möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.DG

Quelle: Stadt Innsbruck

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