Salzburg: Neues Kassen-MRT im Pongau wird gut angenommen

vonRedaktion Salzburg
JUNI 04, 2022

Foto: Land Salzburg

Zwischenbilanz nach acht Monaten / Kapazitäten reichen nicht aus

(LK) Sportverletzungen, Knochenerkrankungen oder auch Tumore, das und mehr untersucht Radiologe Erich Hübner mit seinem MRT-Gerät in Bischofshofen. „Es war ein sehr hartes Stück Arbeit, aber seit rund acht Monaten ist das MRT-Gerät der Radiologie Pongau mit einem Kassenvertrag ausgestattet. Die Patientinnen und Patienten aus dem Innergebirg werden jetzt wohnortnah versorgt und müssen nichts mehr extra bezahlen“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl anlässlich eines Besuches in der Arztpraxis.

Bis vor acht Monaten gab es in der südlichen Region Salzburgs - Pinzgau, Pongau und Lungau - nur zwei MRT-Geräte, die mit einem Kassenvertrag ausgestattet waren. „Für über 190.000 Einwohner war das definitiv zu wenig. Die Patientinnen und Patienten mussten teils lange Anfahrtswege in den Zentralraum oder lange Wartezeiten in den Krankenhäusern Zell am See oder Schwarzach für die wichtige Behandlung in Kauf nehmen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Das wollten wir wir unbedingt ändern.

Stöckl: „Brauchen mehr Kapazitäten.“

Derzeit ist das Angebot an MRT-Behandlungen in der Radiologie Pongau für Versicherte der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) mit 4.000 Untersuchung pro Jahr gedeckelt. „Die Nachfrage der Patientinnen und Patienten ist definitiv gegeben, das neue Angebot wird sehr gut angenommen. Die Ordination von Erich Hübner hat bereits eine Warteliste. Mittelfristig sollen daher die Kapazitäten erweitert werden. Das werde ich auch mit den Verantwortlichen der ÖGK besprechen“, betont Christian Stöckl.

Regionale Versorgung gefragt

„Radiologische Untersuchungen sind gerade im niedergelassenen Bereich absolut sinnvoll und sparen den Betroffen viel Zeit. Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig regionale Versorgungsangebote im Gesundheitsbereich sind. Natürlich würden wir gerne mehr Patientinnen und Patienten behandeln. Aber die Deckelung auf 4.000 Untersuchungen für Versicherte der ÖGK beschränkt uns“, sagt Radiologe Erich Hübner.

Quelle: Land Salzburg

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