Tirol: Ein Monat FRIDA – digitale Anmeldung läuft weiter

vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 10, 2026

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Seit Start der Anmeldeplattform mehr als 6.200 Anmeldungen erfolgreich eingebracht

Knapp einen Monat nach dem Start der digitalen Anmeldeplattform FRIDA zieht LRin Cornelia Hagele eine positive Zwischenbilanz: Seit der Freischaltung im Dezember 2025 wurden bereits 6.216 Anmeldungen für Plätze in Tirols Kinderkrippen, Kindergärten und Horten erfolgreich über www.tirol.gv.at/frida eingebracht (Stand: 9. Jänner 2026). Hinzu kommen noch rund 4.200 weitere Anmeldungen, die momentan in FRIDA angelegt und im Status „Entwurf“ sind (Hinweis: Anmeldungen auf FRIDA sind für Kinder bis 15 Jahre vorzunehmen, die erstmalig eine Einrichtung besuchen oder die Einrichtung wechseln). Weiterhin gilt: Die Anmeldung für das Betreuungsjahr 2026/27 ist noch bis 31. Jänner 2026 möglich – dabei gibt es kein „First-come-first-served“-Prinzip. Eltern und Erziehungsberechtigte können noch bis Ablauf der Frist Anpassungen bei ihren Anmeldungen vornehmen. Bis 31. Jänner müssen die Anmeldedaten allerdings als „eingebracht“ gelten.

FRIDA-Hotline: Rasche Hilfe bei Fragen

Bildungslandesrätin Hagele zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf der Anmeldeplattform zufrieden: „FRIDA schafft eine tirolweite Übersicht und ermöglicht eine unkomplizierte Anmeldung für den Platz im Kindergarten, in der Krippe oder im Hort. Die ersten Wochen haben gezeigt, dass die Eltern gut informiert sind und den digitalen Weg aktiv nutzen.“ Bisher gingen insgesamt 760 Rückmeldungen und Fragen beim Land Tirol über die FRIDA-Hotline und das Vermittlungspostfach ein. Diese seien vor allem technischer Natur, etwa zur ID Austria oder hochzuladenden Dokumenten: „Diese Anliegen konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FRIDA-Hotline rasch und unkompliziert klären. Genau dafür haben wir dieses Unterstützungsangebot ins Leben gerufen“, erklärt LRin Hagele.

So geht es mit FRIDA weiter

Auch in den nächsten Wochen stehen die KoordinatorInnen unter der FRIDA-Hotline für allfällige Anliegen bereit und unterstützen die Eltern beim Anmeldevorgang. „Gerade bei einer neuen Form der Anmeldung ist es entscheidend, unsere Familien nicht allein zu lassen. Dass der Start so reibungslos verlaufen ist, haben wir auch dem engagierten Einsatz des FRIDA-Teams zu verdanken“, betont LRin Hagele. Auf der Website des Landes Tirol finden sich unter www.tirol.gv.at/frida außerdem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in Form eines Erklärvideos und häufig gestellte Fragen.

Wie geht es dann weiter? Wichtig ist, dass mit Ende der Anmeldefrist (31. Jänner 2026) die Daten als „eingebracht“ gelten. Danach starten die Reihung und Platzvergabe bei den privaten Erhaltern von Kindergärten, Krippen und Horten – am 1. März folgt die Einteilung bei öffentlichen Erhaltern bzw. den Gemeinden. Währenddessen ist eine Kontaktaufnahme zwischen Eltern und den Einrichtungen selbstverständlich laufend möglich. FRIDA ist zentraler Bestandteil bei der Umsetzung des Rechts auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes.


Die FRIDA-KoordinatorInnen sind auf folgendem Wege erreichbar:

Quelle: Land Tirol

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