vonRedaktion Salzburg
MÄRZ 28, 2026
Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leopold
Topmoderne Ausbildungsplätze für Schülerinnen und Schüler / Landesgut wird zum Bildungszentrum für Jung und Alt
(LK) Schwere Maschinen sowie Bauunternehmen prägen derzeit das Bild an der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Kleßheim. Noch bis voraussichtlich Ende 2026 wird das Landesgut umfassend saniert und modernisiert. Es entstehen moderne Ausbildungsplätze für die Schülerinnen und Schüler der LFS, für die Berufsschule für Gartenbau sowie die Fachschule für Erwachsenenbildung. Die Arbeiten am Areal sind dabei im Zeit- und Finanzplan.
LR Maximilian Aigner auf Bestellenbesuch beim Landesgut der Landwirtschaftlichen Fachschule Kleßheim mit Christoph Faistauer (Referat Landwirtschaftliches Schulwesen und Betriebe, l.) und LFS-Direktorin Walburga Kaiser.
Der Rohbau beim Landesgut ist fast fertig. Nach Ostern wird der Dachstuhl eingesetzt. Rund 9,7 Millionen Euro investiert das Land in der Landwirtschaftlichen Fachschule Kleßheim, um die Infrastruktur für die Veredelung der an der Schule produzierten Lebensmittel wie Fleisch, Milch, Honig und vieles mehr zu modernisieren.
Aigner: „Projekt für Generationen.“
Landesrat Maximilian Aigner hat sich gestern vom aktuellen Stand der Bauarbeiten selbst ein Bild gemacht. „Für die Schülerinnen und Schüler wird der Neubau ein Quantensprung. Sie lernen hier die Herstellung, Entwicklung und Vermarktung der Produkte und können dieses wertvolle Wissen in den eigenen Betrieb mitnehmen. Aber nicht nur die LFS profitiert: Auch die Berufsschule für Gartenbau und die Fachschule für Erwachsenenbildung werden die modernen Räumlichkeiten nützen. So entsteht ein Bildungszentrum für den ländlichen Raum – es ist ein im besten Sinne des Wortes Generationenprojekt“, so Aigner.
Vorfreude auf neues Landesgut
Zum Baufortschritt zieht LFS-Kleßheim-Direktorin Walburga Kaiser eine positive Zwischenbilanz: „Trotz der Baustelle am Areal kann fast der gesamte Unterricht an der Schule gemacht werden. Nur für die Fleischverarbeitung fahren die Schüler an die LFS Winklhof oder an die HBLA Ursprung. Die Jugendlichen und auch die Kolleginnen und Kollegen sind hier mit vollem Eifer dabei. Und die Vorfreude auf die neuen Arbeitsplätze und Räumlichkeiten ist bereits sehr groß. Besonders freut es mich, dass es bereits etliche Anfragen von Partnerorganisationen gibt, ab 2027 Kurse und Ausbildungen bei uns abzuhalten.“
Jugendliche top informiert
Neben der Baustellenbesichtigung nutzte Landesrat Maximilian Aigner die Zeit für eine Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern des Abschlussjahrgangs. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut die Jugendlichen über aktuelle Projekte und Vorhaben in der Land- und Forstwirtschaft informiert sind. Sei es über die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union, über Biorichtlinien oder auch Bauvorschriften. Sie haben hier eine klare Vorstellung, wie die Bürokratie am Betrieb reduziert werden soll“, betont Landesrat Maximilian Aigner. Derzeit besuchen rund 250 Jugendliche die Bildungseinrichtung. Rund 50 drücken die Schulbank in der Fachschule für Erwachsenenbildung.
Quelle: Land Salzburg