Salzburg: Anton-Wallner-Feier - Hunderte Schützen beim traditionellen Aufmarsch

vonRedaktion Salzburg
FEBRUAR 22, 2026

Foto: Land Salzburg / Franz Neumayr

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Rund 450 Schützen sind am Sonntag in Puch aufmarschiert / Verdienstzeichen des Landes für acht verdiente Mitglieder

(LK) In Puch bei Hallein hat heute die Anton-Wallner-Gedenkfeier stattgefunden. Beim traditionellen Schützenaufmarsch in der Tennengauer Gemeinde sind rund 450 Mitglieder aus allen Kompanien des Landes aufmarschiert. Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Verleihung des Verdienstzeichens des Landes durch Landeshauptfrau Karoline Edtstadler an acht verdiente Schützen, die sich teils seit Jahrzehnten für die Schützentradition im Land einsetzen.

An der Anton-Wallner-Gedenkfeier ist man heute in Puch nicht vorbeigekommen. Rund 450 aktive Mitglieder und die Trachtenmusikkapellen Puch, Oberalm und Elsbethen umrahmten die 66. Zusammenkunft der Salzburger Schützen.

Edtstadler: „Aktivposten in den Gemeinden.“

Landeshauptfrau Karoline Edtstadler betont: „Die rund 6.350 Salzburger Schützen sind eine starke Gemeinschaft und in den Gemeinden im Bundesland ein Aktivposten. Und wer einmal Schütze ist, bleibt das auch in der Regel ein Leben lang. Die Tradition wird dabei innerhalb der Familie weitergegeben, und so sind Generationen an Schützen in den Kompanien und Garden engagiert. Salzburg ist stolz auf dieses lebendige Brauchtum.“

Aigner: „Säule der Salzburger Volkskultur.“

„Die Schützen sind eine wesentliche Säule der Salzburger Volkskultur. Besonders am Herzen liegt ihnen das soziale Miteinander in den 119 Gemeinden. Das zeigen die aktiven Mitglieder, indem sie die Feste des Jahreskreises mitgestalten und Kameraden in Not unterstützen. Mit ihren Ausrückungen – auch über die Landesgrenzen hinaus – vertreten sie unser Bundesland vorbildlich und sind damit traditionsreiche Botschafter Salzburgs“, sagt Landesrat Maximilian Aigner.

Ehrungen für jahrelanges Engagement

Acht Schützen wurden heute von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler mit dem Verdienstzeichen des Landes geehrt. Nach teils jahrzehntelangem Engagement sind sie noch immer aktiv im Schützenwesen und dem Brauchtum verbunden. Drei stammen aus dem Flachgau und je einer aus dem Lungau, dem Tennengau, der Stadt Salzburg sowie dem Pongau und dem Pinzgau.

Vergangenheit und Zukunft im Blick

Für den Bergheimer Josef Braunwieser ist die heutige Anton-Wallner-Gedenkfeier die fünfte Ausrückung als Schützenobrist. „Jede Veranstaltung ist eine große Ehre für mich. Bei der heutigen Gedenkfeier richten wir den Blick einerseits in die Vergangenheit. Wir erinnern an die Zeit des Freiheitskampfes von 1809 und gedenken der verstorbenen Schützenmitglieder. Andererseits blicken wir aber auch in die Zukunft. Es geht um die Verbundenheit zur Salzburger Heimat und unsere einzigartige Kameradschaft“, so Braunwieser.

Schützenzug durch Puch

Johann-Georg Meißl, der Hauptmann der Schützenkompanie in Puch, hat gemeinsam mit Bezirkskommandant Anton Kaufmann die 66. Anton-Wallner-Gedenkfeier organisiert. „Es ist alles bestens vorbereitet. Höhepunkt ist die Defilierung der Schützenkameraden durch den Ort. Am ,Gupf‘ vom Lindinger Bichl stehen die Ehrengäste, davor ist die Landesfahne positioniert. Ein wunderschönes Bild für die Besucherinnen und Besucher“, so Meißl, der seit dreieinhalb Jahren Hauptmann und mehr als die Hälfte seines Lebens aktiver Schütze ist.

Zusammenhalt, Brauchtum und Identität

Ebenfalls intensiv in die Organisation eingebunden waren die Jakobischützen zu St. Jakob am Thurn. Ihr Hauptmann Martin Krispler ergänzt: „Schütze zu sein bedeutet für mich ein ganz besonderes Gefühl der Zusammengehörigkeit, Brauchtum und Identität. Besonders die jungen Kameraden erleben bei uns eine Welt abseits des Handys“, so Krispler, der rund 70 Schützen kommandiert und seit 1997 aktives Mitglied ist.

Salzburgs Schützen in Zahlen

Quelle: Land Salzburg

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