Salzburg: 38 Musikkapellen sorgen im Flachgau für den richtigen Ton

vonRedaktion International
FEBRUAR 21, 2026

Salzburg

Bezirksjahrtag der Flachgauer Blasmusik / Mehr als die Hälfte der Mitglieder sind unter 30 Jahre alt

(LK) Der Flachgau ist mit 38 Musikkapellen und rund 2.500 Mitgliedern Salzburgs größter Blasmusikbezirk. Besonders spannend ist die Altersstruktur, denn mehr als die Hälfte sind jünger als 30 Jahre. Auch angesichts der 33 Jugend- beziehungsweise Nachwuchsorchester macht man sich von Dorfbeuern bis Grödig um die Zukunft wenig Sorgen.

Das Landes-Medienzentrum wird an dieser Stelle im Laufe des Sonntags die Fotos ergänzen.

Exakt 2.484 Musikerinnen und Musiker zählt der Blasmusikbezirk Flachgau laut aktuellen Verbandszahlen aus dem Bezirksbericht über das Jahr 2025 unter seinen Mitgliedern. Anlässlich des diesjährigen Bezirksjahrtags betont Volkskultur-Landesrat Maximilian Aigner: „Die Mitglieder und Funktionäre leisten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und das kulturelle Leben im Bezirk sowie darüber hinaus. Es prägt unsere Kultur auf einzigartige Weise und verbindet Generationen. Daher freut es mich besonders, wenn es so viel Nachwuchs wie hier gibt, der die Tradition lebendig hält.“

1.289 Mitglieder unter 30 Jahren

Mehr als die Hälfte der Mitglieder der 38 Musikkapellen im Flachgau sind unter 30 Jahre alt. Genau sind es 1.289 Musikerinnen und Musiker. „Durch die gut funktionierende Jugendarbeit in unseren Kapellen, den professionellen Unterricht an den Musikum-Standorten und nicht zuletzt durch die Leidenschaft unserer Musikerinnen und Musiker für das Blasmusikwesen und damit verbundene Aus- und Weiterbildungsangebote ist der Flachgau ein sehr gut funktionierender Musikbezirk im Salzburger Blasmusikverband. Wir verkörpern auch das immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe der ‚Klang- und Spieltradition österreichischer Blasmusikkapellen‘“, schildert Michael Eckschlager, Bezirksobmann des Blasmusikverbands Flachgau.

Salzburgs Blasmusikverbände im Überblick

Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260221_20 (bk/msc)

Quelle: Land Salzburg

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