Salzburg: 476 Personen haben derzeit ehrenamtlich Salzburgs Natur im Blick

vonRedaktion Salzburg
MÄRZ 09, 2026

Foto Land Salzburg/Franz Neumayr

Saisonstart für die Berg- und Naturwacht im Bundesland / Online-Infoabend am 17. März für Interessierte

(HP) Vom Amphibienschutz über Besucherinformation und Neophytenmanagement bis zur Umweltbildung für Schulen: Die Aufgaben für die derzeit 476 aktiven Mitglieder der Berg- und Naturwacht in Salzburg sind mit einem Wort zusammengefasst: umfassend. Für 2026 plant der Leiter des ehrenamtlichen Wachekörper, Johannes Moser, unter anderem ein Kooperationsprojekt zu den Themen Naturschutz, Landwirtschaft und Neophyten mit Schulen sowie den verstärkten Schutz der Fledermäuse.

Auf 33 Einsatzgruppen sind die 476 Mitglieder der Berg- und Naturwacht im Moment verteilt. Rund 20 Prozent der Ehrenamtlichen sind Frauen. Seit Anfang 2026 gibt es im Tennengau mit Franz Pichler-Knefz nach einer Pause seit 2015 auch wieder einen Bezirksleiter. Besonders erfreulich: 2025 wurden 33 neue Mitglieder vereidigt und angelobt, erstmals waren es mehr Frauen als Männer.

Svazek: „Echte Liebe zur Natur.“

Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek betont: „Mit Leidenschaft, Herzblut und ehrenamtlichem Engagement tragen die Mitglieder der Salzburger Berg- und Naturwacht wesentlich dazu bei, dass die ökologische Vielfalt unseres Bundeslandes erhalten bleibt. Von der Bewusstseinsbildung für Pflanzen und Tiere bis hin zur Pflege und zum Schutz von Biotopen und Naturdenkmälern reicht ihr Einsatzgebiet. Besonders freut es mich, dass sich immer mehr jüngere Salzburgerinnen und Salzburger für Flora und Fauna engagieren.“

Naturschützer setzen auf die Jugend

Seit gut zweieinhalb Jahren ist der Lungauer Johannes Moser Landesleiter. In dieser Zeit wurde die Berg- und Naturwacht moderner und auch weiblicher. „Unsere Mitglieder investieren viel Zeit für den Naturschutz. Umso wichtiger ist es, sie bestmöglich mit Fort- und Weiterbildungsangeboten zu servicieren. Sei es im Dialog mit Expertinnen und Experten, bei Vorträgen oder auch digital“, so Moser und ergänzt: „Interessierte Personen können sich jederzeit bei uns zu Fragen rund um die Ausbildung melden. Am 17. März ab 18.30 Uhr wird bei einer Online-Veranstaltung über den nächsten Kurs, der im April startet, informiert.“

Digitale Ausbildung hat sich bewährt

2025 hat die Berg- und Naturwacht ein neues Ausbildungssystem mit digitalen Webinaren gestartet. „Das neue System hat sich absolut bewährt. Die Onlineausbildung bietet Flexibilität für Interessierte und bringt eine einheitliche Qualität für ganz Salzburg. Die örtlichen und praktischen Inhalte werden weiterhin in den Regionen vermittelt“, so Landesleiter Johannes Moser. Um als Wachorgan bestellt zu werden, muss man mindestens 18 Jahre alt sein, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen und eine einjährige Ausbildung absolviert haben.

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Quelle: Land Salzburg

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