vonOTS
FEBRUAR 07, 2026
Foto: freitext.org
Software-Architekt aus Unterweitersdorf veröffentlicht mit freitext.org und rohtext.org tausende deutschsprachige Klassiker – frei zugänglich, ohne Anmeldung und ohne Tracking
Mit freitext.org und rohtext.org gehen heute zwei neue Plattformen online, die über 9.200 gemeinfreie deutschsprachige Bücher von mehr als 2.250 Autorinnen und Autoren kostenlos und ohne Registrierung zugänglich machen. Hinter dem Projekt steht eine einzelne Person: Stefan Gündhör, Software-Architekt aus Unterweitersdorf in Oberösterreich, der die beiden Plattformen in seiner Freizeit aufgebaut hat – ohne Firma, ohne Investoren, ohne Team.
Das Projekt besteht aus zwei sich ergänzenden Plattformen. Rohtext.org stellt die gemeinfreien Texte in reiner, unformatierter Form bereit – ohne Bilder, ohne Werbung, ohne Tracking. Freitext.org baut darauf eine moderne Lese- und Entdeckungsoberfläche auf: Jedes der über 9.200 Bücher erhält ein individuell KI-generiertes Cover im Stil alter europäischer Buchkunst, dazu ausführliche Zusammenfassungen, Themenanalysen, Figurenbeschreibungen und historischen Kontext. Der Katalog umfasst 268 erkannte Buchreihen und ist in 17 Genres gegliedert – von Klassik über Krimi bis Phantastik.
Werke von Goethe, Kafka, Schnitzler, Rilke, Fontane und vielen weiteren Autorinnen und Autoren sind so aufbereitet, dass sie an das Erlebnis moderner Streaming-Plattformen erinnern: mit Lesefortschritt, Favoriten, Filteroptionen und Buchempfehlungen.
„Es gibt Plattformen, die gemeinfreie Texte bereitstellen. Was aber oft fehlt, ist ein Erlebnis, das zum Entdecken und Schmökern einlädt", sagt Stefan Gündhör. „Ich wollte diese alten literarischen Schätze so präsentieren, dass man es kaum erwarten kann, in sie einzutauchen. Ansprechende Buchcover, die neugierig machen. Zusammenfassungen, die schon vor dem Lesen fesseln. Freitext und Rohtext sind nach langer Arbeit im Stillen mein Beitrag dazu, dieses kulturelle Erbe lebendig und zugänglich zu halten."
Das gesamte Projekt – von der Textaufbereitung und KI-gestützten Metadaten-Generierung über die Cover-Erstellung bis zur Entwicklung beider Webplattformen – wurde von Gündhör allein in seiner Freizeit realisiert. Eine der umfangreichsten privat geführten Sammlungen gemeinfreier deutschsprachiger Literatur im Internet ist damit ab heute öffentlich zugänglich.
Beide Plattformen erfordern keine Registrierung und kein Benutzerkonto. Rohtext.org ist komplett werbefrei und wird es dauerhaft bleiben. Freitext.org behält sich vor, die Zusatzleistungen – die Weboberfläche, die KI-generierten Bilder und Metadaten – künftig im Rahmen unaufdringlicher Werbeeinblendungen zu finanzieren, um die Betriebskosten zu decken. Die Texte selbst sind und bleiben für immer kostenlos. Auf clientseitiges Tracking, Cookies und externe Analyse-Dienste wird auf beiden Plattformen vollständig verzichtet.
Für 2026 sind eine mobile App für iOS und Android, optionale Benutzerkonten zur geräteübergreifenden Synchronisierung sowie die kontinuierliche Erweiterung des Katalogs geplant. Der Fokus liegt dabei auf Qualität: Bestehende Texte sollen weiter verbessert werden, bevor der Katalog um weitere Werke wächst.
Quelle: OTS