Technologieoffen in die Zukunft: BMW Group fördert Austausch zur Wasserstoffstrategie in Österreich.

vonOTS
SEPTEMBER 27, 2023

Foto: BMW

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BM Kocher: „Es ist unsere Verantwortung, den Standort Österreich durch technologischen Fortschritt zu stärken“

Zum ersten Mal fanden am 26. September die BMW Group Hydrogen Days bei der BMW Group Niederlassung Wien statt. Zentrale österreichische Industrieunternehmen darunter AVL, die BMW Group, Wien Energie, Bildungseinrichtungen wie die TU Graz sowie die Plattform Hydrogen Partnership Austria, finden sich zum gemeinsamen Austausch mit österreichischen Medien und Regierungsvertretern ein. Im Fokus: Technologieoffenheit und der zentrale Beitrag von Wasserstoff zur Erreichung der Klimaneutralität Österreichs 2040.

Bundesminister Martin Kocher: „Ein technologieoffener Ansatz ist ein wichtiger Schlüssel zur Transformation der Wirtschaft. Das umfasst auch den zielgerichteten Einsatz von Wasserstoff als Energieträger. In den vergangenen Jahren haben sich österreichische Betriebe und Forschungseinrichtungen in der Entwicklung und Produktion von wasserstoffbasierten Zukunftslösungen einen Technologievorsprung erarbeitet, den es zu stärken gilt. Die Stärkung der frühen Wasserstoffwirtschaft eröffnet neue Möglichkeiten für nachhaltiges Wachstum und neue Beschäftigungsfelder.“

Wasserstoff im Individualverkehr: BMW Group fordert Umdenken.

„Die BMW Group unterstützt klar die Diversifizierung emissionsfreier Antriebsarten. Beim Wandel der Individualmobilität entwickeln sich die weltweiten Märkte sehr unterschiedlich. Wir sehen hier auch ein Potenzial für Fahrzeuge, die von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle angetrieben werden. In Österreich sehen wir eine große Kompetenz in der Wasserstofftechnologie, das unterstreicht auch die Expertise der Unternehmen und Institutionen, die hier heute zusammengekommen sind.“, erklärt Klaus von Moltke, Geschäftsführer BMW Group Werk Steyr.

Für die BMW Group kann Wasserstoff eine Schlüsselrolle bei der Energiewende und somit beim Klimaschutz spielen. Er ist eine der effizientesten Möglichkeiten, erneuerbare Energien zu speichern und zu transportieren. Dieses Potenzial soll genutzt werden, um auch die Transformation des Mobilitätssektors zu beschleunigen. Die BMW Group ist der Meinung, dass Wasserstoff das fehlende Puzzleteil für emissionsfreie Mobilität ist. Laut dem Unternehmen wird eine einzige Technologie nicht ausreichen, um klimaneutrale Mobilität weltweit zu ermöglichen.

Den europäischen Ansatz, der den Einsatz von Wasserstoff auf die Anwendung in Bereichen mit hoher thermischer Energie fokussiert, sieht die BMW Group kritisch: „Im Hinblick auf Ladeinfrastruktur und Netzstabilität ist eine Diversifizierung der Zero-Emission Antriebe sinnvoll. Studien bestätigen, dass der Aufbau zweier sich ergänzender Infrastrukturen günstiger sein wird als der Aufbau einer einzigen Infrastruktur, die alle Herausforderungen allein bewältigen muss. Vor allem wird die Wasserstoffversorgung die Lastspitzen reduzieren und kann damit den notwendigen Ausbau des Stromnetzes verringern.“, so Dr. Jürgen Guldner, Programmleiter Wasserstofftechnologie, BMW Group.

Quelle: OTS

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