Salzburg: Salzburgs Leistungssport-Nachwuchs wird professionell betreut

vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 12, 2023

Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leopold

Schulsport-Modell ist auf Erfolgskurs / Besonders hohe Leistungsdichte in Salzburg / 24 Medaillen im vergangenen Schuljahr

(LK) Das Salzburger Schulsportmodell, kurz SSM, begleitet Jugendliche von zehn bis 19 Jahre auf ihrem Weg zu einer Karriere im Leistungssport. Wie erfolgreich die Nachwuchs Spitzensportlerinnen und –sportler sind, zeigte sich bei der heutigen Kickoff-Veranstaltung zum Start in das neue Schuljahr.

24 Medaillen und zahlreiche Top-10-Platzierungen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie beim Europäischen Olympischen Jugendfestival – das ist die Bilanz der Athletinnen und Athleten des Salzburger Schulsportmodells im vergangenen Schuljahr. Heute wurden die Mädels und Burschen bei der Kickoff-Veranstaltung dafür gewürdigt.

Zauner: „Eine Initiative mit Zukunft.“

Das SSM bietet den Jugendlichen Nachwuchs-Spitzensportlern Begleitung bei einer dualen Karriere von Leistungssport und schulischer Ausbildung. „Junge Talente können hier in einem sehr professionellen Umfeld trainieren, ihren Weg zum Spitzensport finden und werden gleichzeitig umfassend schulisch ausgebildet. Eine Initiative mit Zukunft sowohl für die Athletinnen und Athleten als auch für den Sport“, so Landesrat Martin Zauner.

Hohe Erfolgsdichte in Salzburg

In der 37jährigen Geschichte des Salzburger Schulsportmodells haben Nachwuchs-Spitzensportler aus Salzburg insgesamt 327 Medaillen bei Großereignissen gewonnen. „Wir sind das größte Schulsportmodell österreichweit mit rund 400 Talenten die wir betreuen und haben im Bundesland eine sehr hohe Leistungsdichte“, so SSM-Geschäftsführer Thomas Wörz und er ergänzt: „Ich glaube, wir waren noch nie so gut aufgestellt. Die Bundes- und Landesförderungen helfen sehr und das Modell wird von der Politik ernst genommen, das spürt man.“

Große Verantwortung

Beim SSM sorgt ein großes Team dafür, dass die Jugendlichen in dieser sensiblen Altersgruppe nicht nur sportlich das Beste aus sich herausholen. „Die Betreuung muss sensibel sein, wir müssen wissen wie man mit schwierigen Phasen umgeht und wie wir motivieren können. Dazu gehören auch schulische und private Krisensituationen. Es ist aber eine schöne und besondere Herausforderung mit der Jugend zu arbeiten“, so Thomas Wörz.

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Quelle: Land Salzburg

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