Salzburg: Klärung eines schweren Vorauszahlungsbetruges über 360.000,00€

vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 21, 2026

Festnahme - Symbolbild
© Rike, pixelio.de

Drei Slowaken werden des schweren Betruges mit einem Gesamtschaden von rund 360.000 Euro beschuldigt.
Zunächst gaben sich die drei Männer online als Kaufinteressenten für zahlreiche Allrad-Pkw aus und ließen sich dafür Fotos und Kopien der Fahrzeugpapiere zusenden.
Im weiteren Schritt kauften sie eine insolvente, ungarische Firma, welche kurz vor der Auflösung stand, um so an eine gültige Umsatzsteueridentifikationsnummer (Mit der Angabe der UID-Nummer geben Unternehmen zu erkennen, dass sie Leistungen als Unternehmen beziehen und wo sie ihr Unternehmen betreiben.) zu gelangen.
Danach erstellten sie eine Homepage und kontaktierten Autohäuser in Deutschland und Österreich und boten Fahrzeuge zum Verkauf an, von denen sie lediglich im Besitz der oben beschriebenen Fotos waren.
Ein Salzburger- und ein Tiroler-Autohaus sowie sechs deutsche Autohäuser überwiesen daraufhin die Kaufpreise und Speditionskosten für die Fahrzeuge an die vermeintlich seriös erscheinende Firma, wobei es nie zu einer Lieferung kam.
Mittels EU-Haftbefehl wurde ein 32-jähriger Slowake festgenommen und nach Österreich überstellt. Dieser zeigte sich teilgeständig. Nach den beiden weiteren Beschuldigten (49- und 52 Jahre alt) wird noch gefahndet. Weitere Ermittlungen bzgl. mehrerer ähnlicher Betrügereien in Wien gegen die drei Beschuldigten laufen.

Quelle: LPD Salzburg

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