vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 13, 2026
Goldbarren - Symbolbild
© Rike, pixelio.de
Ein Ehepaar aus Seekirchen fiel auf den Tochter-Sohn-Betrug herein. Das Paar erhielt am 12. Jänner gegen 15:15 Uhr einen Anruf eines vermeintlichen Arztes, dass deren Tochter schwer erkrankt sei und nicht mehr lange leben würde. Zur Behandlung der Kranken sei eine bestimmte Medikation notwendig, die über 100.000 Euro koste. Der unbekannte Anrufer gab zudem an, dass nur eine Person die Tochter im Krankenhaus besuchen dürfe. Der Mann (79) begab sich in Richtung Krankenhaus, wobei der unbekannte Täter immer am Telefon blieb. Kurz vor dem Eintreffen beim Krankenhaus gab der Unbekannte an, die Tochter sei bereits wieder bei dessen Ehefrau (70) in Seekirchen. Zwischenzeitlich übergab die Ehefrau einem unbekannten Mann sechs Goldbarren.
Der Schaden liegt im fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen laufen.
Wie kann ich mich schützen und weitere Tipps!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Nehmen Sie sich Zeit und denken Sie nach, ob die Situation realistisch sein kann.
- Brechen Sie Telefonate sofort ab, bei denen von Ihnen Geld gefordert wird. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen eingehen werden.
- Kontaktieren Sie den "betroffenen" Verwandten, indem Sie ihn unter jener Telefonnummer zurückrufen, die Sie sonst auch verwenden.
- Lassen Sie in Ihr Haus oder Ihre Wohnung niemanden, den Sie nicht kennen.
- Verständigen Sie den Notruf unter 133, sollten sie bereits einem Treffen zugesagt haben.
- Versuchen Sie, sich das Aussehen der Person, die etwas abholen kommt, für eine spätere Personenbeschreibung genau einzuprägen.
- Notieren Sie sich - sofern möglich - Autokennzeichen, Marke, Type und Farbe eines vermutlichen Täterfahrzeuges.
Quelle: LPD Salzburg