Kärnten: Coronavirus – Öffnungen im Tourismus: Kärnten ist vorbereitet

vonRedaktion Salzburg
APRIL 24, 2021

Amt d. Kärntner Landesregierung - Symbolbild
© LPD Kärnten

LR Schuschnig begrüßt Öffnungsschritte – Bringen Planbarkeit für Branche zurück, denn Betriebe brauchen Vorlaufzeit – Rasche Vorlage der Verordnungen und Leitlinien durch Gesundheitsministerium entscheidend – Schnelles Impfangebot für Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie ist Erfolgsfaktor für Sommersaison

Klagenfurt (LPD). „Die Öffnungsschritte bringen endlich wieder eine Perspektive für die Tourismusbetriebe, die Gastronomie und die Veranstaltungsbranche. Es gibt ein konkretes Datum und Rahmenbedingungen, mit denen wir planen können. Für die Sommersaison ist ein früher Neustart besonders wichtig, denn der internationale Wettbewerb um die Sommergäste ist längst eröffnet. Es geht jetzt darum, Kärnten bestens vorzubereiten“, so Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig in einer ersten Stellungnahme zu den heute, Freitag, von der Bundesregierung verlautbarten Öffnungsschritten.

Damit die Wiederöffnung des Kärntner Tourismus gut funktioniert, fanden in den vergangenen Wochen und heute im Vorfeld der Sitzung der Öffnungskommission auch auf Landesebene gemeinsam mit Branchenvertretern und der Kärnten Werbung intensive Abstimmungen statt. „Es geht jetzt darum, schneller und besser abgestimmt als andere Urlaubsregionen wieder in die Offensive zu kommen. Das betrifft vor allem die Information der Betriebe und die Bewerbung“, sagt Schuschnig. Hierfür seien Werbekampagnen für unterschiedliche Märkte, je nach Reisefreiheit, bereits fertig und können „auf Knopfdruck ausgespielt werden“. Ebenso wird wieder ein einheitliches Informations- und Unterstützungsportal für die Betriebe gestartet. „Wir werden die Betriebe auch wieder bei den Sicherheitsmaßnahmen unterstützen“, so der Landesrat.

Allen voran begrüßt Schuschnig, dass Selbsttests als Zutrittstest anerkannt werden. „Das ist praktikabel und schafft Flexibilität im Urlaub, beispielsweise für einen spontanen Restaurantbesuch.“ Auch beaufsichtigte Selbsttests in Tourismusbetrieben seien wichtig: „Das Testangebot muss so flexibel und niederschwellig wie möglich sein.“

Zwar liegen nun die Rahmenbedingungen vor, nun müssen die offenen Details zeitnahe folgen. Zum einen muss geklärt sein, in welchen Bereichen die Länder selbst Regelungen erstellen müssen, wie beispielsweise bei den Bädern im Vorjahr, zum anderen müssen die bundesweit einheitlichen Leitlinien frühzeitig vom Gesundheitsministerium vorgelegt werden. „Es braucht rasch Klarheit, wie die Regelungen im Detail aussehen. Es darf nicht wieder passieren, dass Verordnungen am Tag vor der Öffnung erst fertig sind. Die Betriebe brauchen eine Vorlaufzeit von zwei bis drei Wochen, um ihre Häuser hochzufahren, die Mitarbeiter zu schulen und sich auf die Regelungen einzustellen.“, so Schuschnig.

Er plädiert auch für ein rasches Impfangebot für alle Tourismusmitarbeiter, die sich impfen lassen wollen: „Den Gästen Sicherheit zu bieten, ist auch heuer wieder die wichtigste Währung im Tourismus. Andere Urlaubsregionen werben bereits aktiv mit geimpften Mitarbeitern, es ist ein Wettbewerbsfaktor. Wir müssen hier vorne dabei sein.“ Auch spricht sich Schuschnig für eine rasche Umsetzung vom ‚Grünen Pass‘ aus: „Auch heuer bauen wir stark auf Gäste aus Österreich, aber ohne Urlauber aus Deutschland und anderen Ländern wird die Sommersaison nicht klappen. Der ‚Grüne Pass‘ muss schnell in der Praxis ankommen. Eine niedrige Inzidenz ist aber weiter die wichtigste Währung.“

Die Gästeanfragen für den Sommer stimmen vorsichtig optimistisch, auch die Buchungen ziehen an. „Die Signale für den Sommer geben Mut, Urlaub in Kärnten ist auch attraktiv. Unsere Betriebe sind vorbereitet. Die Öffnung im Mai muss jedoch unbedingt auch ein Offenhalten über den Sommer bedeuten“, betont Schuschnig.



Quelle: Land Kärnten

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