vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 22, 2026
Symbolbild
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Zwei vorerst unbekannte Täter verübten am 23. Februar 2026 einen schweren Betrug im Gemeindegebiet von Hausleiten, Bezirk Korneuburg. Unter dem falschen Vorwand, mehrere Fahrzeuge kaufen zu wollen, lockten sie dem Geschädigten einen Pkw betrügerisch heraus. Die Täter wiesen sich zudem mit gefälschten Ausweisen aus. Vor der Abfahrt wurden auf dem Pkw selbst mitgebrachte tschechische Kennzeichen montiert.
Vor Ort bezahlten die Täter dem Geschädigten 2.000 Euro in bar. Der Kontakt zum Verkäufer wurde in weiterer Folge abgebrochen, und es erfolgte keine Bezahlung des restlichen Verkaufspreises in der Höhe von 7.000 Euro.
Der Geschädigte erstattete Anzeige bei der Polizeiinspektion Hausleiten. Bei den darauffolgenden Erhebungen stellte sich heraus, dass die tschechischen Kennzeichentafeln seit 2011 als gestohlen gemeldet waren.
Den ermittelnden Beamten der Polizeiinspektion Hausleiten gelang es, einen 40-jährigen rumänischen Staatsbürger sowie einen 29-jährigen staatenlosen Mann als Beschuldigte auszuforschen.
Aufgrund der Ermittlungsergebnisse erließ die Staatsanwaltschaft Korneuburg einen Europäischen Haftbefehl gegen den 40-Jährigen. Am 12. August 2026 wurde der Mann von den deutschen Polizeibehörden festgenommen und in der Folge nach Österreich ausgeliefert.
Durch umfangreiche Ermittlungsarbeit konnten dem 40-Jährigen zwei ähnlich gelagerte Betrugshandlungen beim Kauf von Fahrzeugen in Tirol und in Wien sowie eine weitere Urkundenfälschung in Kärnten zugeordnet werden. Bei diesen Tathandlungen im Jänner 2025 wurden zwei Pkw betrügerisch herausgelockt, wodurch eine Schadenssumme von 12.000 Euro entstand.
Der 40-Jährige wurde in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert. Inzwischen wurde er gegen Bezahlung einer Sicherheitsleistung enthaftet.
Der 29-jährige Beschuldigte wurde der Staatsanwaltschaft Wien angezeigt.
Quelle: LPD Niederösterreich