vonRedaktion Salzburg
NOVEMBER 05, 2026
Symbolbild
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Vorfall: 04.11.2026, 11:45 Uhr / 21. Bezirk
Ein bislang unbekannter Mann kontaktierte eine 84-Jährige telefonisch und gab sich dabei als Polizeibeamter aus.
Der Mann stellte sich als Beamter der Kriminalprävention vor und erklärte der Frau, dass eine Täterin nach einer versuchten betrügerischen Geldbehebung bei einer Bank festgenommen worden sei. Diese habe dabei die Identität der 84-Jährigen verwendet.
Da sie nun eine wichtige Zeugin sei, müsse sie die Polizei unterstützen. Dafür sei es notwendig, allfällige Bargeldbestände und Wertgegenstände kurzzeitig an einen Mitarbeiter zu übergeben um diese zu "scannen".
Aus diesem Grund übergab die Frau einem ihr unbekannten Mann einen höheren Bargeldbetrag sowie Gold.
Bei dem Vorfall entstand dem Opfer ein Schaden in sechsstelliger Höhe.
Präventionstipps
Durch den Trickbetrug sogenannter falscher Polizisten werden immer wieder insbesondere ältere Menschen um ihr Vermögen gebracht. Dabei wird den Opfern am Telefon vorgetäuscht, dass sie potenzielle Opfer eines Einbruchs seien oder als Zeugen die Polizeiarbeit unterstützen könnten. Zu diesem Zweck müsse die Polizei ihre Wertgegenstände abholen, um diese sicher zu verwahren oder zu registrieren.
Die Polizei warnt eindringlich mit folgenden Tipps:
• Die Polizei verlangt keine Wertgegenstände zur Verwahrung oder Registrierung
• Beenden Sie verdächtige Telefonat und wählen Sie 133.
Weitere Informationen und Präventionstipps erhalten Sie auch von der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Wien unter der Telefonnummer 0800-216-346 oder per Mail unter lpd-w-lka-ab-kriminalpraevention@polizei.gv.at
Quelle: LPD Wien