vonRedaktion Salzburg
AUGUST 01, 2026
Polizeiauto - Symbolbild
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Im Mai erstattete der Inhaber einer Salzburger Immobilienfirma Anzeige wegen Betrugs. Bislang unbekannte Täter hatten eine Rechnung verfälscht und darin die ursprünglich angeführte IBAN durch eine andere IBAN ersetzt. Der Rechnungsbetrag von 58.200 Euro wurde daraufhin am 23. April von der Buchhaltung der Firma auf das manipulierte Konto überwiesen. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnte die 21-jährige Inhaberin des Empfängerkontos ausgeforscht werden. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Wien konnte der betrügerisch erlangte Geldbetrag vollständig sichergestellt und in weiterer Folge an das geschädigte Unternehmen rücküberwiesen werden.
Im Juli erstattete eine Wohnbaugesellschaft aus der Stadt Salzburg Anzeige bei der Polizei. Das Unternehmen hatte eine Rechnung für erbrachte Leistungen erhalten, in der angegeben wurde, dass künftig eine neue Bankverbindung zu verwenden sei. Zudem wurde angeführt, dass die Änderung bereits bekannt gegeben worden sei. Der offene Rechnungsbetrag von 228.420 Euro sollte auf das neue Konto überwiesen werden. Die Buchhaltung erkannte den Betrugsversuch rechtzeitig und führte die Überweisung nicht durch, da zuvor keine Mitteilung über eine geänderte Bankverbindung erfolgt war und das angegebene Konto nicht der beauftragten Firma zugeordnet werden konnte. Im Zuge der Ermittlungen und der Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei konnte der 76-jährige Inhaber des Empfängerkontos ausgeforscht werden.
Die Ermittlungen gegen die bislang unbekannten Absender der betrügerischen E-Mail dauern an.
Quelle: LPD Salzburg