vonRedaktion Salzburg
APRIL 17, 2026
Marathon
© maxmann, pixabay.com
Umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen durch die Polizei – Pressestatements u.a. mit Innenminister Gerhard Karner und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl
Für den Vienna City Marathon gibt es alljährlich ein komplexes, im Zusammenspiel mit allen beteiligten Blaulichtorganisationen ausgearbeitetes Einsatz- und Sicherheitskonzept der Wiener Polizei, das stetig an die gegebenen nationalen und geopolitischen Umstände angepasst wird. Am 17. April 2026 machte sich Innenminister Gerhard Karner mit dem Landespolizeipräsidenten von Wien, Gerhard Pürstl, dem Landesrettungskommandanten Georg Geczek und Florian Holecek, Vertreter des Organisationsteams, am Wiener Rathausplatz ein Bild über diese Maßnahmen.
„Der Vienna City Marathon ist eine der traditionsreichsten und größten Sportveranstaltungen Österreichs und findet heuer bereits zum 43. Mal statt – mit rund 49.000 Läuferinnen und Läufern sowie vielen hunderttausenden Zuseherinnen und Zusehern entlang der Strecke. Für die Durchführung eines derartigen Events bedarf es einer umfassenden Vorbereitung. Sowohl durch den Veranstalter, aber auch durch die beteiligten Blaulichtorganisationen“, sagte der Innenminister.
„Unsere Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und dem Veranstalter ist seit vielen Jahren ausgezeichnet. Gemeinsam entwickeln wir jedes Jahr unser Sicherheitskonzept weiter, analysieren die Lage und setzen gezielte Schwerpunkte. Die Sicherheit von Teilnehmenden und Fans hat natürlich oberste Priorität“, ergänzte der Landespolizeipräsident.
Behördenübergreifende Zusammenarbeit: Viele Player – ein Ziel
Für die Sicherheit der Läuferinnen und Läufer sowie der zahlreichen Besucherinnen und Besucher stehen mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten der Landesverkehrsabteilung, der Fahrrad-, Wasser- und Flugpolizei, der Bereitschaftseinheit sowie des Landesamts für Verfassungsschutz und des Landeskriminalamts im Einsatz.
Zu den Maßnahmen zählen unter anderem diverse Sperren im öffentlichen Bereich, beispielsweise am Rathausplatz, aber auch Sicherheitsüberprüfungen und Gefährdungseinschätzungen, die im Vorfeld durch die Landespolizeidirektion Wien durchgeführt werden. Zusätzlich zum Sicherheitskonzept des Veranstalters hat die Landespolizeidirektion Wien umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Der Schlüssel für die erfolgreiche Abwicklung eines Einsatzes sei die behördenübergreifende Zusammenarbeit und die Kooperation mit dem Veranstalter, dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und der Stadt Wien, betonte der Innenminister. „Diese Zusammenarbeit ist seit vielen Jahren bewährt und wird regelmäßig geübt – auch innerhalb einer gemeinsamen Einsatzzentrale. Mein besonderer Dank gilt daher allen Polizistinnen und Polizisten, die bei dem Großevent im Einsatz stehen, sowie allen Freiwilligen der Rettungsorganisationen, die zu einem reibungslosen Ablauf beitragen.“