vonRedaktion Salzburg
JULI 21, 2026
Symbolbild
© panitanphoto, shutterstock.com
Vorfall: 20.07.2026, 06:10 Uhr / 1160 Wien
Gestern Früh kam es in einer Wohnung im 16. Bezirk zu einem Vorfall häuslicher Gewalt, als ein 22-Jähriger (Stbg.: Österreich) seine Lebensgefährtin im Zuge eines Streits geschlagen und gewürgt haben soll. Der Frau gelang es, ins Badezimmer zu flüchten, sich dort einzuschließen und den Polizeinotruf zu wählen. Einschreitende Beamte des Stadtpolizeikommandos Ottakring nahmen den Mann, der bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getreten war und für den ein aufrechtes behördliches Waffenverbot galt, nach der Aussprache eines Betretungs- und Annäherungsverbotes aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien fest. Dabei zeigte sich der 22-Jährige auch gegenüber den Beamten aggressiv, beschimpfte und attackierte sie. Im Zuge seiner Verbringung in eine Justizanstalt randalierte der Mann im Arrestantenwagen derart, dass er diesen beschädigte. Das 24-jährige Opfer wurde bei dem Angriff leicht verletzt, eine Versorgung durch einen Rettungsdienst lehnte die Frau ab.
Der 22-Jährige wurde wegen des Verdachts der Körperverletzung, der fortgesetzten Gewaltausübung, dem versuchten Widerstand gegen die Staatsgewalt, der versuchten schweren Körperverletzung und der Sachbeschädigung angezeigt.
WIR BIETEN HILFE:
Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar. Die Kriminalprävention des Landeskrimi-nalamt Wiens bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an.
Weitere Ansprechpartner:
WEISSER RING: 050 50 16
Frauenhelpline: 0800 222 555
Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217
Opfer-Notruf: 0800 112 112
Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22
Quelle: LPD Wien