Niederösterreich: Valneva-Impfstoff ab Samstag in Niederösterreich

vonRedaktion Salzburg
AUGUST 24, 2022

Niederösterreich

LH-Stv. Pernkopf/LR Königsberger-Ludwig: „Impfstoff ab Samstag in allen Landesimpfzentren und ab nächster Wochen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten“

Am Dienstag wurden 74.000 Dosen des Corona-Impfstoffs Valneva nach Österreich geliefert. „Ab Freitag erfolgt die Auslieferung des Impfstoffes an die Bundesländer. Rund 14.000 Dosen werden für Niederösterreich erwartet,“ gibt NÖ Impfkoordinator Christof Constantin Chwojka bekannt.

Die Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) empfahl den Impfstoff zur Verwendung als Erstimpfung bei Menschen von 18 bis 50 Jahren. Mit der Zulassung des Impfstoffes von Valneva gibt es nun für jene, die Vorbehalte gegen andere Impfstoff-Technologien hatten oder für die ein anderer Impfstoff aus medizinischen Gründen nicht in Frage kommt, eine weitere Alternative. Bei VLA2001 handelt es sich um einen inaktivierten und adjuvantierten Ganzvirusimpfstoff. Der Impfstoff enthält abgetötete Bestandteile des SARS-CoV-2-Virus sowie Wirkverstärker (Adjuvanzien). Er beinhaltet keine Konservierungsstoffe. Das Vakzine von Valneva kann auch längerfristig bei Kühlschranktemperatur gelagert werden - was in der Praxis ein großer Vorteil ist.

„In Niederösterreich wird dieser Impfstoff ab Samstag in allen Landesimpfzentren und ab nächster Wochen bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten verfügbar sein. Die neun Landesimpfzentren haben derzeit Mittwoch und Freitag von 14 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 15 geöffnet. Eine Terminbuchung ist möglich, aber nicht notwendig“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Diese Landesimpfzentren sind zu den genannten Zeiten geöffnet:Amstetten (ehem. Sauna, neben dem Hallenbad), Gmünd (Zivilschutzzentrum), Gerasdorf (G3 Shopping Resort), Horn (Rathausplatz), Mistelbach (Hafnerstraße 6), Sankt Pölten (Traisencenter), Tulln (Rosenarcade), Vösendorf (SCS-Multiplex), Wiener Neustadt (Arena Nova)

Quelle: Land Niederösterreich

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