vonRedaktion International
APRIL 16, 2026
Steiermark
Landesregierung beriet mit Bürgermeistern über Zukunft
Graz (15. April 2026).- Die Steiermärkische Landesregierung hat sich in ihrem Regierungsprogramm vorgenommen, die steirischen Sportstätten zu überprüfen. In einem mehrstufigen Prozess werden der aktuelle Bestand, der bauliche Zustand und die Kapazitäten der überregional bedeutenden und kostenintensiven Anlagen erfasst. Gleichzeitig wird erhoben, wo Investitionen notwendig sind.
Zu diesen Sporteinrichtungen zählen auch Eishallen. In der Steiermark gibt es solche Anlagen in sechs Gemeinden: Graz, Hart bei Graz, Kapfenberg, Leoben, Weiz und Zeltweg. Für diese Kommunen sind der laufende Betrieb und die dadurch entstehenden Kosten herausfordernd. Deshalb haben Landeshauptmann Mario Kunasek, Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und Landesrat Stefan Hermann die fünf Bürgermeister und den Stadtrat gestern (14.04.2026) zu einem Eishallen-Gipfel in die Grazer Burg eingeladen.
„Ziel des Gipfels war es, die herausfordernde Situation gemeinsam mit den Gemeinden zu erörtern. Wir werden nun in einem abgestimmten Prozess an Konzepten arbeiten, um den Eissport als wichtigen Teil der steirischen Sportlandschaft auch in Zukunft sicherzustellen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, allen voran den fünf Bürgermeistern und dem Herrn Stadtrat, für den sehr konstruktiven Austausch“, sagt Landeshauptmann Mario Kunasek.
Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom sagt: „Mit der Erhebung des Ist-Stands unserer Sportstätten haben wir nun einen guten Überblick über die Sportinfrastruktur in der Steiermark. Die Daten zeigen: Sowohl bei Schwimmhallen als auch bei Ballsport- und Eishallen sind wir gemeinsam mit den Gemeinden in der Steiermark gut aufgestellt und können den Steirerinnen und Steirern ein umfangreiches Sportangebot zur Verfügung stellen. Auch wenn aufgrund der budgetären Situation die Handlungsspielräume klein sind, ist für uns klar, dass wir die Gemeinden bei ihren Sanierungsvorhaben im Rahmen unserer Möglichkeiten natürlich weiterhin unterstützen werden, um das örtliche Sportangebot sicherstellen zu können. Ich möchte mich recht herzlich bei den steirischen Gemeinden als zentraler Partner des Sports in der Steiermark für den regelmäßigen Austausch bedanken.“
„Der Landesregierung und insbesondere den Gemeindereferenten ist die schwierige finanzielle Situation der steirischen Kommunen bewusst. Ein besonderer Dank gilt daher jenen Gemeinden, die diese überregionale Sportinfrastruktur errichten und erhalten. Im Rahmen des stattfindenden mehrstufigen Evaluierungsprozesses stehen daher natürlich auch die Möglichkeiten zur Finanzierung sowie Maßnahmen zur Minimierung des jährlichen Abgangs im Fokus“, so Landesrat Stefan Hermann.
Seitens der Gemeinden waren Manfred Eber, Stadtrat von Graz, Franz Tonner, Bürgermeister von Hart bei Graz, Matthäus Bachernegg, Bürgermeister von Kapfenberg, Kurt Wallner, Bürgermeister von Leoben, Bettina Bauernhofer, Bürgermeisterin von Weiz, und Günter Reichhold, Bürgermeister von Zeltweg, anwesend.
Seitens der Landesverwaltung haben Peter Ebner, Leiter der Abteilung 4 – Finanzen, Wolfgang Wlattnig, Leiter der Abteilung 7 – Gemeinden, Wahlen und ländlicher Wegebau, Patrick Schnabl, Leiter der Abteilung 9 – Kultur, Europa, Sport und Harald Grießer, Leiter der Abteilung 17 – Landes- und Regionalentwicklung, teilgenommen.
Die seitens des Landes breit angelegte Evaluierung der steirischen Sportstätten findet in diesem Umfang und in dieser Qualität erstmalig statt.
Quelle: Land Steiermark