Innsbruck: Stadt entfernt Schadholz aus Innsbrucks Wäldern

vonRedaktion Salzburg
AUGUST 11, 2023

Foto: Stadt Innsbruck/Forstaufsicht

Foto: Stadt Innsbruck/Forstaufsicht

Um Waldschäden durch drohende Massenvermehrung von Borkenkäfern zu vermeiden

Die heftigen Stürme am 11. und 18. Juli 2023 haben nicht nur im Stadtgebiet, sondern auch in Innsbrucks Wäldern Spuren der Verwüstung hinterlassen. Die Waldschäden verteilen sich über das gesamte Waldgebiet, sowohl auf der Nordkette als auch in den südlichen Mittelgebirgslagen. Vorwiegend sind einzelne bzw. einige wenige Bäume gebrochen, umgeworfen oder entwurzelt worden.

Mit insgesamt 3.000 Festmetern sind in Summe zwar keine großen Mengen an Schadholz angefallen. Aber für die zahlreichen Waldbesitzer bedeutet das zum Teil einen enormen Aufwand und einen Wettlauf gegen die Zeit, was die Borkenkäfergefahr betrifft“, erklärt der für Wald und Natur ressortzuständige Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc. Besonders jetzt im Sommer bestehe die Gefahr, dass sich die Borkenkäfer massenhaft vermehren, da ihnen die geschädigten Bäume ausreichend Brutstätten bieten. Borkenkäfer können enorme Schäden anrichten, deshalb gelte es jetzt, das Schadholz so schnell wie möglich aus den Wäldern zu entfernen. Um das zu ermöglichen, beschloss der Stadtsenat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, die Kosten für den Abtransport von 1.500 Laufmetern Schadholz für die kleinstrukturierten Forstwirte zu übernehmen und diese damit zu unterstützen.

„Es ist jetzt sehr wichtig schnell zu sein, um unseren Wald zum Schutz des Siedlungsraumes in Ordnung zu bringen und intakt zu halten. Deshalb unterstützen wir die kleinstrukturierten Forstwirte in unserer Stadt mit der Organisation und dem Abtransport aus dem Wald. Zudem übernehmen wir die Lagerung an einen gesicherten Ort und hoffen, dass sich auch der Holzpreis besser entwickeln wird“, betont Vizebürgermeister Anzengruber.

Quelle: Stadt Innsbruck

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