vonRedaktion Salzburg
MAI 07, 2026
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
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LR Dorner: „Investitionen in die Infrastruktur der burgenländischen Wehren sind unerlässlich für den Schutz der Bevölkerung“
Gemeinsam mit Bürgermeister Marc Hoppel sowie Geschäftsführer Thomas Rosner (Projektentwicklung Burgenland, PEB) legte Landesrat Heinrich Dorner am Mittwoch den Grundstein für das neue Feuerwehrhaus in der Gemeinde Grafenschachen. „Die Freiwilligen Feuerwehren sind Eckpfeiler im Bereich der Sicherheit in unseren Kommunen wie im gesamten Burgenland. Das Land tätigt aus diesem Grund Rekordinvestitionen in eine hochwertige Infrastruktur der Wehren wie in Grafenschachen mit dem neuen Feuerwehrhaus. Das Geld, das in diese Projekte fließt, ist gut investiertes Geld, denn es wird für den Schutz der Burgenländerinnen und Burgenländer verwendet“, erklärte Feuerwehrreferent Landesrat Heinrich Dorner beim Spatenstich.
Die Freiwillige Feuerwehr Grafenschachen sorgt rund um die Uhr für die Sicherheit ihrer Ortsbevölkerung. Damit sie sich stets am neuesten Stand befindet, nehmen die Mitglieder auch an Wettbewerben teil. Zuletzt absolvierte Kommandant Oberbrandinspektor Marco Luif Ende April das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold. Um auch in Zukunft für die Bewohnerinnen und Bewohner einsatzbereit zu sein, ist ein Neubau des Feuerwehrhauses unerlässlich. Das erste Feuerwehrhaus wurde 1912 errichtet, der Zweitbau von 1963 bis 1967. 2024 erfolgte der Ideenwettbewerb zur Planung des Neubaues, der zum Spatenstich mit Baubeginn in Richtung des Ortsteiles Kroisegg führte.
Informationen zum neuen Feuerwehrhaus
Das neue Feuerwehrhaus wird von der Projektentwicklung Burgenland GmbH (PEB) errichtet und soll im Mai 2027 bezugsfertig sein. Die Gesamterrichtungskosten belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. Der Garagentrakt sowie das Verwaltungsgebäude werden in Massivbauweise hergestellt. Das Feuerwehrhaus gliedert sich in zwei Abschnitte: Der Verwaltungstrakt ist eingeschossig mit einer Nutzfläche von circa 340 Quadratmetern. Die Fahrzeughalle mit fünf Garagentoren, Galerie inklusive Schlauchturm umfasst die Nutzfläche von 555 Quadratmetern. Am Dach des Verwaltungstraktes wird eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 20 kWp errichtet. Das Gebäude wird mit einer Kompaktluftwärmepumpe ausgestattet. Mit der Kompaktluftwärmepumpe werden auch die innenliegenden Klimageräte im Verwaltungstrakt versorgt. Die befestigte Fläche mit Asphalt, Pflastersteinen für Parkplätze und Gehwegen beträgt circa 1.400 Quadratmeter. In der Außenanlage wird ein Waschplatz mit Löschabscheider errichtet, im Bereich der Parkplätze sind zwei E-Ladestationen vorgesehen.
Quelle: Land Burgenland