vonOTS
MAI 18, 2026
Foto: TV Hochsteiermark
Erlebnisregion Hochsteiermark setzt neuen Radschwerpunkt
Der Glaube und die Hochsteiermark überwinden Berge und das E-Bike hilft dabei. Sich auf den Weg machen, das ist das Wesen einer jeden Wallfahrt. Die Hochsteiermark macht mit dem Radpilgern eine neue Form des Wallfahrens erlebbar.
Mit „Radpilgern nach Mariazell“ etabliert die Erlebnisregion Hochsteiermark ein neues und einzigartiges Radpilger-Angebot in Österreich. Das innovative Konzept verbindet Naturerlebnis, sportliche Aktivität und bewusste Momente des Innehaltens mit den landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten der Hochsteiermark. Ergänzt wird das Projekt durch neue Bike-&-Hike-Touren, Gravelbike-Strecken sowie den beliebten Mürztalradweg R5.
Vier Wege führen nach Mariazell. Vier unterschiedliche Routen führen aus verschiedenen Richtungen nach Mariazell, dem bedeutendsten Wallfahrtsort Österreichs und einem der traditionsreichsten Pilgerziele Mitteleuropas. Die Strecken verlaufen durch eindrucksvolle Landschaften mit Ausblicken auf Hochschwab, Schneealm, Rax und Hohe Veitsch und verbinden Naturgenuss mit regionaler Kultur und Kulinarik. Die Route ab Bruck an der Mur und Kapfenberg führt entlang des Seebergradwegs R13 über Turnau und das Niederalpl bis nach Mariazell. Eine weitere Strecke verbindet die Oststeiermark über die Fischbacher Alpen, den wind + bike Park Pretul, Langenwang und den Pretalsattel mit der Hauptroute. Vom Semmering kommend verläuft die Tour über Mürzzuschlag, Neuberg und Mürzsteg durch die eindrucksvolle Landschaft rund um Frein an der Mürz und die Schöneben Richtung Mariazell. Auch aus dem Norden ist die Wallfahrtsdestination bestens erreichbar: Über den Traisentalradweg und den idyllisch gelegenen Hubertussee gelangen Radpilger bequem in die Hochsteiermark.
Genuss und Kultur zieren den Weg. Entlang aller Strecken eröffnen sich Möglichkeiten für genussvolle Zwischenstopps und kulturelle Entdeckungen. Historische Städte wie Bruck an der Mur, Sehenswürdigkeiten wie Burg Oberkapfenberg oder das Münster in Neuberg mit der Kaiserhof Glasmanufaktur sowie das Veitscher Pilgerkreuz, Marterl und Pilgersymbole verleihen den Touren ihren besonderen Charakter. Gleichzeitig laden Almhütten, steirische Wirtshäuser und Haubenrestaurants zum Verweilen ein.
Nachhaltig und komfortabel unterwegs. Ausgangspunkte entlang der Strecke sind unter anderem Bahnhöfe in Bruck an der Mur, Kapfenberg oder Mürzzuschlag, wodurch die Touren auch für Bahnreisende besonders attraktiv sind. Stimmungsvoll gestaltet sich die Rückreise Richtung St. Pölten mit der Mariazellerbahn, der längsten Schmalspurbahn Österreichs.
Darüber hinaus können auch bedeutende Wallfahrtsorte wie Mariatrost, Maria Schutz oder Pöllauberg Ausgangspunkte für das Radpilgern nach Mariazell sein. Von dort führen gut beschilderte Radwege direkt in die Hochsteiermark und sind optimal mit den neuen Radpilger-Routen verbunden. Wer beispielsweise in Mariatrost startet, fährt entlang des Murradwegs R2 bis nach Bruck an der Mur und taucht dort in den Mürztalradweg R5 und die hochsteirischen Pilgerrouten ein.
Augenmerk auf moderne und komfortable Infrastruktur. Die Touren sind digital aufbereitet und mit Zusatzschildern ausgewiesen. E-Mountainbike-Verleihstationen stehen an mehreren Orten zur Verfügung und auch Rad-Rücktransporte von Mariazell werden angeboten. Damit richtet sich „Radpilgern nach Mariazell“ sowohl an sportliche Radfahrer als auch an Genussradler und E-Biker.
Mit „Radpilgern nach Mariazell“ erweitert die Hochsteiermark ihr Angebot um ein außergewöhnliches Erlebnis zwischen Bewegung, Natur und bewusster Auszeit. Die Verbindung aus beeindruckender Berglandschaft, regionaler Kulinarik, kulturellen Höhepunkten und spiritueller Tradition macht das Radpilgern zu einer besonderen Form des Unterwegsseins. Vier Wege, ein Ziel – und unzählige Eindrücke, die lange in Erinnerung bleiben.
Quelle: OTS