vonRedaktion Salzburg
AUGUST 19, 2026
Polizeihubschrauber Libelle - Symbolbild
© BM.I
Am 21.06.2026 fand ein 42-jähriger österreichischer Wanderer in einer "Schotterreise" im Bereich der "Vorderen Brandjochspitze" im Gemeindegebiet von Innsbruck mehrere Knochen. Da vorerst nicht bekannt war, ob es sich um menschliche oder tierische Knochen handelte wurden diese von einem Alpinpolizisten geborgen und durch die Gerichtsmedizin in Innsbruck untersucht.
Die Untersuchung der Knochen ergab, dass von den insgesamt elf aufgefundenen Knochen ein Knochen menschlicher Natur war. Aufgrund der durchgeführten DNA-Untersuchung konnte der menschliche Knochen einem seit 1991 in Innsbruck abgängigem, damals 22-jährigen Italiener zugeordnet werden. Da bereits bei der Abgängigkeitsanzeige vermutet wurde, dass sich der Mann im Bereich der Nordkette in Innsbruck aufgehalten hatte, wurde damals eine großangelegte Suchaktion gestartet, die jedoch zu keinem Erfolg führte.
Die Todesursache konnte nicht festgestellt werden. Es gibt keine Indizien auf Fremdverschulden.
Quelle: LPD Tirol