vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 25, 2026
Notarzt - Symbolbild
© Joerg Huettenhoelscher, shutterstock.com
Donnerstagmittag, 24. September 2026, stürzte ein zweijähriger Bube im Oeverseepark in einen Teich. Bei dem Versuch, das Kind zu retten, geriet die Mutter selbst in Not. Ein aufmerksamer Passant zog beide aus dem Wasser.
Gegen 12:30 Uhr wurde die Polizei zu einem Rettungseinsatz in den Oeverseepark gerufen. Beim Eintreffen der Polizeistreife waren die Bergungsmaßnahmen bereits abgeschlossen. Das Rettungsteam und ein Notarzt übernahmen die Erstversorgung des Zwei-Jährigen sowie seiner 31-jährigen Mutter im Rettungswagen. Beide Personen standen unter erheblichem Schock, blieben nach ersten Erkenntnissen jedoch glücklicherweise ohne schwere Verletzungen.
Sturz in den Teich und Notlage der Mutter
Nach Angaben der 31-jährigen Mutter war diese mit ihren zwei Kindern im Park unterwegs. Im Bereich des Teiches sei der zweijährige Sohn beim Spielen am Ufer ausgerutscht und in das Wasser gestürzt. Die Mutter schrie um Hilfe und sprang daraufhin in den Teich, um das Kind zu bergen. Da die Frau nicht schwimmen kann, geriet sie im tiefen Wasser selbst in Not und geriet mit dem Kopf unter die Wasseroberfläche.
Geistesgegenwärtige Rettung durch Passanten
Ein Passant wurde durch Hilferufe auf den Vorfall aufmerksam. Der Mann sprang umgehend in den Teich. Es gelang ihm, sowohl den zweijährigen Buben als auch die bereits unter Wasser geratene Mutter zu fassen, sicher aus dem Teich zu ziehen und am Ufer an die wenig später eintreffenden Rettungskräfte zu übergeben.
Quelle: LPD Steiermark