Österreich: Gault&Millau 2027 - Beeindruckende Sieger:innen, starke Female Power und imposantes Lebenswerk

vonOTS
OKTOBER 20, 2026

Foto: Gault&Millau

Philip Rachinger vom „Ois im Mühltalhof“ ist Chef of the Year. Sechs Awards gehen an heimische female Power. Die Gebrüder Obauer erhalten den Award für ihr Lebenswerk.

Die Awards & Preisträger:innen 2027 auf einen Blick

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Der Gault&Millau Chef of the Year 2027

Die begehrte Auszeichnung als Gault&Millau Chef of the Year 2027 geht an Philip Rachinger vom „Ois im Mühltalhof“. Seine Gerichte im Haus seiner Familie präsentieren sich regional inspiriert in höchster Finesse, zudem setzt er zahlreiche Impulse, um die Gastronomieszene zu beleben.

Mit dem neuen Award „Chef of the Year“ ersetzt Gault&Millau den bisherigen Titel „Koch des Jahres“ – auch als Zeichen des Respekts gegenüber den vielen herausragenden Frauen in der heimischen Spitzengastronomie.

Deutliche Zuwächse im Spitzensegment

Im Gault&Millau Restaurantguide 2027 erreichten 97 Betriebe eine Auszeichnung mit vier Hauben. Verglichen mit 82 Betrieben im Vorjahr verzeichnet dieses Segment einen klaren Zuwachs. Diese spürbare qualitative Verschiebung nach oben unterstreicht die Innovationskraft und den Mut der heimischen Gastronomie und zeigt sich auch bei den Neueinsteigern und Konzeptänderungen. Mit fünf Hauben sind heuer acht statt neun Restaurants ausgezeichnet. Grund dafür ist die Schließung des „Obauer“ in Werfen: Karl und Rudolf Obauer ziehen sich in den Ruhestand zurück und erhalten den Award für ihr Lebenswerk.

Female Power mit Kraftschub

Besonders erfreulich ist, dass die Female Power in der heimischen Gastronomie weiter Fahrt aufnimmt – und das über alle Disziplinen hinweg: Als Newcomerin des Jahres überzeugt Noemi Zagoni vom „Elements“ im Hotel Arpuria in St. Anton als junge Chef de Cuisine auf beeindruckende Weise. Janina Trogisch vom „Tannenhof“ in St. Anton ist Patissière des Jahres und stellt vor Ort auch als Souschefin ihr Können unter Beweis. Larissa Andres, Gastgeberin und Geschäftsführerin von „Jola“ und „Lara“ in Wien, erhält den Service Award des Jahres – und das „Jola“, Österreichs erstes veganes Fine-Dining-Lokal, steigt zugleich auf vier Hauben auf. Als Sommelière des Jahres überzeugt Nina Fink vom „Gasthaus Haberl & Fink’s Delikatessen“ in Walkersdorf bei Ilz, die als eine der jüngsten Certified Sommelières Österreichs große Weinkultur ins Wirtshaus bringt. Dorli Muhr ist mit ihrem Weingut die erste Preisträgerin der neu geschaffenen Kategorie Weingut des Jahres, und last but not least ergänzt Winzerin Tamara Kögl als Entdeckung des Jahres 2027 die starke weibliche Riege. Insgesamt steigt vor allem bei Neugründungen die Zahl der Küchenchefinnen und Frauen übernehmen zunehmend mehr Verantwortung in der Spitzengastronomie.

Lebenswerk 2027: Karl und Rudolf Obauer, „Obauer“, 5450 Werfen

Mehr als vier Jahrzehnte prägten die Brüder Karl und Rudolf Obauer Österreichs Gastronomie und weit darüber hinaus wie kaum andere Persönlichkeiten. Erfolgreich und kompromisslos verfolgten sie mit Handwerk auf stets allerhöchstem Niveau ihre Werte Bodenständigkeit, Kontinuität und Neugier. Als Kaderschmiede für Österreichs Spitzenköch:innen war das Restaurant eine wichtige Ausbildungsstätte für Talente und Ausgangspunkt vieler Karrieren. Nun ziehen sie sich auf eigenen Wunsch zurück. Damit endet ein eindrucksvolles Kapitel österreichischer Genussgeschichte – der Award für das Lebenswerk ist somit eine Verneigung und ein großes „Danke“.

Gault&Millau Weinguide 2027

Für den Gault&Millau Weinguide 2027 verkostete Chefredakteur Bernhard Degen mit seinem Team über 2.000 der besten Weine, Sekte und erstmals auch alkoholfreie Alternativen Österreichs. Der Gault&Millau Weinguide 2027 setzt in seiner 39. Ausgabe einen historischen Meilenstein: Erstmals seit seinem Bestehen wurde die Höchstwertung von 100 Punkten vergeben, und das gleich für drei Weine: den Blaufränkisch Alte Reben L 2023 von Moric, den Sauvignon Blanc Südsteiermark DAC Ried Zieregg XT GSTK 2017 von Tement und den Blaufränkisch Carnuntum DAC Ried Spitzerberg-Obere Spitzer 1ÖTW 2023 von Dorli Muhr.

Awards und Preisträger:innen Gault&Millau Weinguide Österreich 2027

Gault&Millau Südtirol – Sonderpreisträger:innen 2027

Der Gault&Millau Restaurant- & Hotelguide Südtirol 2027 wird im Februar 2027 erstmals gemeinsam mit dem neuen Lizenznehmer Gault&Millau Italien erscheinen. Im Rahmen der Präsentation der österreichischen Gault&Millau-Ergebnisse werden die Südtiroler Sonderpreisträger:innen 2027 ausgezeichnet.

Die Gault&Millau Guides für Österreich sind ab sofort erhältlich.

Gault&Millau bedankt sich bei folgenden Partner:innen:
Bierland Österreich, Edenred, Erste Bank, Fischzucht Oberwasser, Gesellschaft der österreichischen Brauwirtschaft, GMS, Grieskirchner, Hilton Vienna Park, INTERSPAR, Java, K&P Hendlhof, Laurent-Perrier, Le Nouveau Chef & Wallner Workwear, Lenz – Social Dining, Lohberger, METRO, Österreich Wein Marketing (ÖWM), R Express, Schlumberger, Selleny’s, The Kingsfish Company, Tourismusschulen Wassermanngasse, Transgourmet, Trinkwerk, VERBUND, Vöslauer, Wiesbauer, Wirtschaftskammer Wien (WKW)

Über Gault&Millau Österreich
Gault&Millau ist der wichtigste Restaurantführer Österreichs, die verliehenen Hauben sind die anerkanntesten Auszeichnungen in der heimischen Gastronomie. Der Guide erschien 1969 erstmals in Frankreich. Seit der österreichischen Erstausgabe im Jahr 1980 hat er die Gourmetszene hierzulande entscheidend geprägt. Heute publizieren die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe außerdem einen Hotel- und einen Weinguide. Die Website gaultmillau.at erreicht monatlich bis zu 187.000 User:innen bei knapp 800.000 Page Impressions, der wöchentliche Newsletter geht an über 25.000 Abonnent:innen. Die Facebook-Seite hat über 48.000 Follower:innen, die Instagram-Seite über 45.000 Follower:innen, auf TikTok sind es rund 5.000.

Quelle: OTS

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