vonRedaktion International
APRIL 17, 2026
Copyright: Land Tirol/Fitsch
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Copyright: Euregio
Insgesamt elf Schulen aus allen drei Landesteilen beteiligt
Seit mehr als 40 Jahren arbeiten die land- und hauswirtschaftlichen Schulen in Tirol, Südtirol und Trentino im „Ring der Landwirtschaftlichen Lehranstalten“ zusammen. Als „Euregio-Ring der land- und hauswirtschaftlichen Schulen“ haben sie heute, Mittwoch, an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz (LLA) ihre Kooperation erneuert: Bei einem Festakt wurde das neue Abkommen samt Logo und Urkunde im Zeichen der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino vorgestellt. Die erneuerte Urkunde wird von den Landeshauptleuten und den zuständigen LandesrätInnen der Euregio-Länder sowie den DirektorInnen aller elf beteiligten Schulen unterzeichnet. Ziel dieser Kooperation ist es, gemeinsame Projekte und Bildungsprogramme zu fördern sowie grenzübergreifende Kontakte und Beziehungen zu stärken.
Grenzübergreifende Kontakte, Ausbildungsprogramme und Beziehungen
Der Euregio-Präsident, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, betonte: „Die Schulen beabsichtigen, ihre Beziehungen zu fördern, fachliche Kontakte gezielt auszubauen, Ausbildungsprogramme wechselseitig zugänglich zu machen und sich bei der Erfüllung des Bildungsauftrags für junge Menschen im ländlichen Raum zu unterstützen. Hier wird der Euregio-Gedanke in seiner grenzenlosen Kraft umgesetzt – gemeinsam. Genau deshalb haben wir auch dieses Motto für unsere Präsidentschaft gewählt. Ich bin überzeugt davon, dass der Euregio-Gedanke bereits bei Kindern und Jugendlichen gelebt werden muss.“
An die Ring-Gründung im Landesgedenkjahr 1984 erinnerte der für Land- und Forstwirtschaft zuständige LHStv Josef Geisler: „In all diesen Jahren haben sich die Schulen außerordentlich aktiv ausgetauscht und in vielen Gemeinschaftsprojekten zusammengearbeitet. Damit erweist sich der ländliche Raum und das land- und hauswirtschaftliche Bildungswesen weiterhin als Vorbild für die Pflege der gemeinsamen kulturellen Identität im Euregio-Gebiet, das unser gemeinsames Erbe respektiert und die grenzübergreifende Verbundenheit lebt.“
Konferenzen, Bildung, Projekte, Kultur und Sport
Jährlich organisieren die Schulen gemeinsam eine Direktorenkonferenz, einen Kulturtag, Projektwochen, einen Wintersporttag sowie Fortbildungen für Lehrkräfte, wie der Direktor der Südtiroler Fachschule Laimburg Paul Mair und Claudia Bisognin von der Trentiner Stiftung Edmund Mach in San Michele all’Adige berichteten.
Im Rahmen des Festakts wurden auch die Ergebnisse des gemeinsamen Kulturtags an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz vorgestellt: Dabei setzten sich SchülerInnen und Lehrkräfte aus der gesamten Euregio unter dem Motto „Zsomm“ mit land- und hauswirtschaftlichen Themen, kulturellen Fertigkeiten und den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der regionalen Dialekte auseinander.
Geschichte
Euregio-Ring heute
Elf Schulen
Im Schuljahr 2025/26 besuchten knapp 3.000 SchülerInnen die Schulen der drei Euregio-Länder (Tirol: 1.694, Südtirol: 957; Trentino: 300). Davon nahmen knapp 500 an gemeinsamen grenzübergreifenden Veranstaltungen teil.
Folgende Schulen gehören dem Ring an:
Tirol
Südtirol
Trentino
Quelle: Land Tirol