Niederösterreich: Einladung zum Besuch der Ausstellung „Aus dem Leben gerissen“ bis 31. Oktober 2025

vonRedaktion International
OKTOBER 20, 2025

© NLK Pfeiffer

LH Mikl-Leitner: „Starkes Zeichen gegen das Vergessen“

Die Ausstellung „Aus dem Leben gerissen“, kuratiert von der internationalen Holocaust-Gedenkstätte „Yad Vashem“, ist noch bis 31. Oktober 2025 im Landhaus St. Pölten für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Sie erzählt anhand von persönlichen Gegenständen die bewegenden Lebensgeschichten jener Menschen, die nach dem „Anschluss“ 1938 zur Flucht gezwungen wurden. Tagebücher, Briefe, Schmuckstücke und Möbel ermöglichen einen fragmentarischen, aber umso eindrücklicheren Einblick in die Geschichte der Shoah.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont die Bedeutung dieser Ausstellung: „Jedes gezeigte Objekt erzählt von einem Leben, das durch Verfolgung und Vertreibung aus der Bahn geworfen wurde. Es liegt an uns, diese Geschichten zu hören, sie weiterzutragen und so ein starkes Zeichen gegen das Vergessen und für ein respektvolles Miteinander in der Gegenwart zu setzen.“

Die Landeshauptfrau lädt alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher herzlich ein, die Ausstellung noch bis Ende Oktober 2025 zu besuchen: „Nutzen Sie die Gelegenheit, sich diesen Teil unserer Geschichte vor Augen zu führen. Die Ausstellung berührt und bewegt – und sie ist ein wichtiger Beitrag, um das Erinnern für die Zukunft wachzuhalten.“

Besuchszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 9 bis 12 Uhr, Ort: Foyer Haus 1A, Regierungsviertel St. Pölten. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.noe.gv.at/ausstellungen,

www.erinnernfuerdiezukunft.at/events/aus-dem-leben-gerissen-schicksale-oesterreichischer-juedinnen-und-juden-nach-dem-anschluss-1938-

Quelle: Land Niederösterreich

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