Österreich: Bundespolizei - Aufnahmen auch im September 2026 fortgesetzt

vonRedaktion Salzburg
SEPTEMBER 06, 2026

Foto: Symbolbild

Mehr als 515 Polizeischüler starteten mit 1. September 2026 in allen Bundesländern in die Grundausbildung – damit 2026 bereits mehr als 900 Aufnahmen erfolgt

Allein von 2023 bis 2025 haben mehr als 4.000 Frauen und Männer ihre Polizeiausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurden in den Außendienst übernommen. Die Aufnahmeoffensive der Bundespolizei wird auch im September 2026 konsequent fortgesetzt. Mit 1. September haben bundesweit mehr als 515 Polizeischülerinnen und Polizeischüler ihre zweijährige Grundausbildung begonnen. Davon haben mehr als 165 ihre Ausbildung für die Landespolizeidirektion Wien gestartet.

Zwtl.: Mehr als 900 Aufnahmen sind heuer bereits erfolgt – weitere Aufnahmen für Dezember in Vorbereitung – Bewerbungen für Septemberaufnahme auf Höchststand

Im Jahr 2026 haben bereits mehr als 900 Polizistinnen und Polizisten ihre Grundausbildung begonnen. Ziel ist auch heuer die Aufnahme von rund 1.400 Polizistinnen und Polizisten. Die Aufnahmen zur Grundausbildung erfolgen viermal jährlich – jeweils zu Beginn der Monate März, Juni, September und Dezember. Damit wird der personelle Aufbau der österreichischen Polizei weiter vorangetrieben und gleichzeitig dafür gesorgt, dass pensionsbedingte Abgänge nachhaltig ersetzt werden. Insgesamt befinden sich aktuell rund 2.270 Polizeischüler in Ausbildung.

Allein für den Aufnahmetermin im September sind rund 3.700 Bewerbungen eingelangt. Ein klares Zeichen dafür, dass entgegen anderer Behauptungen der Polizeiberuf attraktiv ist. Innenminister Gerhard Karner betont: „Die Aufnahmen bei der Bundespolizei werden konsequent fortgesetzt. Die Vorbereitungen für den nächsten Aufnahmetermin im Dezember sind bereits im Laufen.“

Zwtl.: Pensionsabgänge werden bei der Polizei 1:1 nachbesetzt

Die Polizei stand in den vergangenen Jahren vor der Herausforderung, zahlreiche Pensionsabgänge ausgleichen zu müssen. Jeder personelle Abgang innerhalb der Polizei wurde und wird vollständig im Verhältnis 1:1 nachbesetzt – in der Verwaltung nur jede dritte Stelle. Durch die laufenden Aufnahmen ist es gelungen, die Pensionsabgänge auszugleichen und den Personalstand weiter auszubauen. In den vergangenen Jahren ist dieser um mehr als 4.100 Polizistinnen und Polizisten gewachsen.

Zwtl.: „Bist du bereit – Wien auf Zeit?“

Mit Dezember 2026 startet die neue Recruiting-Initiative „Bist du bereit – Wien auf Zeit?“. Damit wird angehenden Polizistinnen und Polizisten die zusätzliche Möglichkeit geboten, ihre Ausbildung und die ersten Dienstjahre in Wien zu absolvieren. Das Modell sieht vor, dass sich angehende Polizistinnen und Polizisten für fünf Jahre befristet für den Dienst in Wien entscheiden können. Nach zwei Jahren Ausbildung und drei Jahren Außendienst in der Bundeshauptstadt ist eine garantierte Rückkehr in das jeweilige Heimatbundesland vorgesehen.

Damit entsteht eine Win-Win-Situation: Wien wird personell gestärkt, gleichzeitig erhalten Polizistinnen und Polizisten aus den Bundesländern die Möglichkeit, Großstadterfahrung zu sammeln und anschließend wieder in ihre Heimatbundesländer zurückzukehren. Auch für bereits in Wien tätige Polizistinnen und Polizisten soll das Modell Vorteile bringen, da die Wartezeiten auf Versetzungen in die Bundesländer verkürzt werden können.

Zwtl.: Bundespolizei kennt weder Bundesländergrenzen noch Kirchturmdenken

Seit 1. September unterstützen 48 Polizistinnen und Polizisten aus Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark, dem Burgenland, Salzburg und Kärnten temporär die Wiener Bereitschaftseinheit. Die Zuteilungen erfolgen auf Basis von Freiwilligenmeldungen und sind zunächst für bis zu drei Monate vorgesehen. Die zusätzlichen Kräfte werden bei Schwerpunktmaßnahmen, an polizeilichen Hotspots sowie im Sicherheits- und Ordnungsdienst eingesetzt. Bei akut auftretenden Einsatzlagen unterstützen sie auch den Regeldienst.

Die Zahl der Freiwilligenmeldungen war so hoch, dass das Innenministerium bereits Mitte August davon ausging, auch die längerfristigen Zuteilungen mit freiwilligen Kolleginnen und Kollegen abdecken zu können. Damit zeigt sich deutlich, dass die Behauptung des Mitglieds des Zentralausschusses der Bundespolizei, Personalvertreters und FPÖ-Nationalratsabgeordneten Reinhold Maier, wonach sich kein einziger Polizist freiwillig für einen Dienst in Wien melden würde, jeder Grundlage entbehrt.

Tatsächlich haben sich mehr als 100 Polizistinnen und Polizisten aus den genannten Bundesländern freiwillig für einen temporären Dienst in Wien gemeldet.

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