vonOTS
FEBRUAR 19, 2026
Foto: GEPA Pictures
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Heeressport-Duo holt Olympiabronze im Team-Sprint der Nordischen Kombination
Gefreiter Johannes Lamparter und Korporal Stefan Rettenegger holten trotz Platz 5 im Springen noch die Bronzemedaille im Team-Sprint der Nordischen Kombinierer. Mit einem Rückstand von 29 Sekunden gingen die Heeressportler in die Loipe und kämpften bis zum Schluss mit Norwegen und Finnland um Gold.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Diese Medaille ist das Ergebnis harter Arbeit und eines unglaublichen Teamgeists. Jeder einzelne Sprung und danach der abschließende Langlauf waren entscheidend. Die Bronzemedaille im Team-Sprint dokumentiert eindrucksvoll die internationale Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit unserer Heeressportlerinnen und Heeressportler und zeigt, dass unsere Sportler zu den Weltbesten gehören.“
Gefreiter Johannes Lamparter und Korporal Stefan Rettenegger, beide vom Heeres-Leistungssportzentrum Faak am See, zählten im Team-Bewerb zu den Medaillenkandidaten. Topfavoriten waren allerdings die Norweger mit Doppelolympiasieger Jens Oftebro. Heeressportler Lamparter überzeugte bisher sowohl auf der Schanze als auch auf der Loipe; Korporal Rettenegger zeigte bisher auf der Loipe seine besten Leistungen. Für die Bundesheer-Leistungssportler ist der Gewinn der Bronzemedaille ein gelungener Abschluss der Nordischen Bewerbe bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina.
Das Heeressportzentrum fördert mit seinen elf Heeres-Leistungssportzentren seit 1962 den österreichischen Leistungssport. Jährlich sind circa 495 Personen, davon 30 im Behindertensport, Teil des Förderprogramms des Heeressports. Traditionell stellt der Heeressport zahlreiche Teilnehmer bei sportlichen Großveranstaltungen wie den Olympischen- und Paralympischen Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften. Die Athleten des Bundesheeres haben bereits in der Vergangenheit unzählige Erfolge und Medaillen für Österreich erzielt.
Quelle: OTS